Der Ausbau des Mobilfunknetzes in Seitingen-Oberflacht bleibt zäh.
Der Ausbau des Mobilfunknetzes in Seitingen-Oberflacht bleibt zäh. (Foto: Danny Lawson)
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Seitingen-Oberflachts Bürgermeister Jürgen Buhl hat im Gemeinderat bekannt gegeben, dass er durch eine Eilentscheidung der Tuttlinger Firma Strecker Wassertechnik einer Erneuerung von Modulen am Hochbehälter Grashalde zugestimmt habe. Dort war die Ultrafiltrationsanlage nach starken Regenfällen ausgefallen. Die Firma Strecker musste aufgrund des Alters der Anlage zwölf Module erneuern, um die Eigenwasserversorgung der Doppelgemeinde aufrecht zu erhalten. Die Kosten für den Einbau mit Entsorgung der alten Module betrugen 36 000 Euro.

Als „sehr zäh“ bezeichnete Buhl den Ausbau des Mobilfunknetzes. Die Firma Vodafone informierte im November 2018 den Rat über die Bereitstellung der LTE-Technik auf dem Funkmast im Gewann „Galgen“ und beauftragte die Planungs- und Baubetreuungsgesellschaft in Essen mit der Planung. Auf Nachfrage des Bürgermeisters Mitte 2019 gab die Gesellschaft zu verstehen, dass sie für die nötige Planung noch keine Unterlagen von Vodafone erhalten habe. Da aktuell noch nichts passiert sei, hackte Buhl nach und erhielt von der Gesellschaft die Antwort, dass sie die nötigen Daten von Vodafone Anfang November erhalten habe – allerdings würden jetzt vom Betreiber des Mastes, der Deutschen Telekom, Daten fehlen. Sobald diese vorlägen, steige das Essener Unternehmen in die Planung ein. JBuhl kann somit nicht versprechen, dass die Maßnahme noch 2020 umgesetzt werden kann. Rat Otto Ilg merkte an, dass der Funkmast im Gewann „Galgen“ eigentlich nach und nach stillgelegt werden solle und wies darauf hin, dass die künftige Mobilfunktechnik auf dem dafür extra vorgesehenen Funkmasten auf dem Waldberg installiert werden soll.

Die Entwicklung des 2015 eingeführten Projekts „Gutschein im Ort“ betrachtet Buhl als „sehr erfolgreich“ und registriert eine „große Beliebtheit“. 16 Teilnehmer seien es aktuell, bei denen die Gutscheine eingelöst werden könnten. 2019 seien es 101 Gutscheine im Gesamtwert von 3100 Euro gewesen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzuschränken, verschiebt die Gemeinde die Einweihung der Ostbaarhalle am Sonntag, 29. März. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt. Außerdem werde der am Sonntag, 5. April, geplante Seniorennachmittag verschoben, da vor allem ältere Menschen zur Risikogruppe gehören. Verschoben wurde auch die Hauptversammlung der Turngemeinschaft. Ersatztermine stehen dafür nicht fest. Auch der Liederkranz überlegt, seine für Freitag, 27. März, geplante Hauptversammlung zu verschieben.

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