Ailinger Kampfsportler auch mit neuem Stil erfolgreich

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Die Ailinger Leandro Caspari (von li.), Aaron Fritz, Florian Jeckl, Giuseppe Crimi und Coach Salvatore Crimi erkämpften vier Med
Die Ailinger Leandro Caspari (von li.), Aaron Fritz, Florian Jeckl, Giuseppe Crimi und Coach Salvatore Crimi erkämpften vier Medaillen. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Die Sportler des Vereins Taekwondo Ailingen haben bei der Schaffhauser Open in der Schweiz dreimal Gold und einmal Bronze erkämpft. Seit Jahren trat für Ailingen erstmals wieder eine reine Jungen-Mannschaft an. „Sie haben alle eine super Leistung gezeigt und das obwohl sie keinen einzigen Kopftreffer gemacht haben“, kommentiert Cheftrainer Giuseppe Pistillo in einer Mitteilung des Vereins.

In der Schweiz sind bei Kindern Schläge zum Kopf verboten. Das ist für viele der jungen deutschen Kämpfer eine große Umstellung. „Wir trainieren natürlich täglich mit den Sportlern Kopftreffer, auch bei den jüngeren“, sagt Pistillo. Deswegen sei es für die Ailinger Jungs besonders schwer gewesen, den Kampfstil komplett umzustellen.

Vom Sieg brachte das Leandro Caspari aber nicht ab. Der Ailinger zeigte seinen Gegnern der Jugend C bis 41 Kilogramm schon in den Vorrunden, wer auf der Matte das Sagen hat. Mit 19:2 und 9:0 warf er sie aus dem Turnier. Sein Finalgegner machte es dem Ailinger aber nicht so leicht. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen machte er die entscheidenden Punkte und holte mit 12:10 Gold.

Auch der Kleinste holt Gold

Der Kleinste des Ailinger Teams, Giuseppe Crimi, holte seine Siege sogar noch deutlicher. In der Jugend C bis 26 Kilogramm gewann er erst mit 22:12, um dann mit spektakulären 26:1 ins Finale einzuziehen. Und auch da ließ Giuseppe keine Zweifel aufkommen. Mit geschickten Drehungen und Finten holte er 36 Punkte und ließ lediglich zwölf Konter zu.

Florian Jeckl (Jugend C bis 35 Kilogramm) und Aaron Fritz (Jugend B bis 41 Kilogramm) machten es ihren Teamkollegen nach. Beide schlugen sich durch die Vorrunden und gewannen ihre Halbfinalkämpfe mit 36:12 und 8:5. Doch während der erfahrenere Florian seinen Finalgegner mit spektakulären Drehtechniken von der Matte schickte (36:12), musste Aaron mit 1:18 eine Niederlage einstecken.

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