„Ich hatte vier schöne Jahre in Zimmern“

Lesedauer: 5 Min
Daniel Caligiuri (Foto: Peiker)
Sportredakteur

Einen Tag vor dem EM-Finale in Kiew gibt Bundesligist SC Freiburg in Zimmern seine Visitenkarte ab. Im ersten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison ist dies auch für den Freiburger Profi Daniel Caligiuri ein besonderes Spiel, hat er doch in seiner Jugendzeit vier Jahre lang beim SV Zimmern gespielt. SZ-Mitarbeiter Markus Peiker sprach mit dem 22-jährigen Profifußballer über das Spiel und die kommende Saison.

SZ: Hallo Daniel, nach rund fünf Wochen Trainingspause geht es nun wieder los. Wie hast Du die freie Zeit verbracht?

Caligiuri: Nach der langen und kräfteraubenden Saison war natürlich Erholung und Urlaub angesagt. Aber wir bekamen auch von unserem Trainerteam ein individuelles Trainingsprogramm, woran wir uns zu halten hatten, damit wir dann am ersten Trainingstag auch schon wieder fit sind.

SZ: Wann geht es los und wie sieht für dich die Vorbereitung aus?

Caligiuri: Wir hatten am Mittwoch dieser Woche Trainingsauftakt. Nach vielen Trainingseinheiten geht es dann für uns am 18. Juli ins Trainingslager nach Schruns in Vorarlberg. Zudem stehen natürlich viele Vorbereitungsspiele an.

SZ: Und das erste nun gleich bei deinem ehemaligen Verein SV Zimmern. Ist dies für dich ein ganz besonderes Spiel?

Caligiuri: Auf alle Fälle. Ich habe vier sehr schöne Jahre in der Jugend beim SV Zimmern verbracht. Wir hatten dort schon einige Erfolge, spielten beispielsweise mit der B-Jugend in der Verbandsstaffel.

SZ: Welche aktuellen Spieler der Landesligamannschaft des SV Zimmern kennst Du noch?

Caligiuri: Da sind in erster Linie Marius Seemann, Sebastian von Au, Fabio Wagner und Marc Agymang zu nennen mit dem ich zusammen vom BSV Schwenningen nach Zimmern wechselte. Zudem kenne ich natürlich auch noch Torhüter Daniel Braunstein sehr gut, der aber mittlerweile in Bad Dürrheim spielt. Ich hoffe, dies gibt am Samstag doch ein freudiges Wiedersehen mit vielen Kumpels und Freunden aus der Vergangenheit.

SZ: Du selbst bist in der Rückrunde dieser Saison beim SC Freiburg richtig durchgestartet und hast nach der Winterpause sechs Tore erzielt. Wie kam es zum Aufschwung?

Caligiuri: Wir waren ja zum Ende der Vorrunde fast schon abgeschrieben, hatten als Tabellenletzter gerade einmal dreizehn Punkte auf dem Konto. Der Trainerwechsel von Marcus Sorg zu Christian Streich kam wohl nicht nur mir entgegen. Christian Streich kannte eben viele Spieler aus dem Kader aus der Jugendzeit. Wir haben nach einer guten Vorbereitung gleich gegen den FC Augsburg zu Hause mit 1:0 gewonnen und danach lief es immer besser.

SZ: Der neue Trainer hat dich dann zumeist auf der linken Außenbahn eingesetzt. Ist dies auch deine Lieblingsposition?

Caligiuri: Ich spiele auch gerne auf der rechten Seite. Aber mittlerweile habe ich die Position auf der linken Seite lieben gelernt und es ist ja auch sehr gut für mich gelaufen.

SZ: Was erwartest Du von der neuen Saison?

Caligiuri: Natürlich steht für uns der Klassenerhalt auch in der neuen Saison im Vordergrund. Wir wollen schnellstmöglich die notwendigen Punkte dazu holen. Für mich selber hoffe ich, dass es für mich so weiter läuft, wie in der Rückrunde der vergangenen Saison. Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf die kommende Spielzeit.

SZ: Zum Schluss noch ein Tipp zum Spiel am Samstag in Zimmern?

Caligiuri: Wie ich mitbekommen habe bereitet sich der SVZ ja schon seit einiger Zeit auf dieses Spiel vor, wogegen wir erst wenige Tage im Training sind. Trotzdem gehe ich aber davon aus, dass wir die Partie gewinnen.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen