Bezirksjugendleiterin kritisiert zwölf rote Karten

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 Verbandsjugendleiter Michael Supper stellte den Teilnehmern beim Infoabend des Bezirks Schwarzwald in Wellendingen ein neues Sp
Verbandsjugendleiter Michael Supper stellte den Teilnehmern beim Infoabend des Bezirks Schwarzwald in Wellendingen ein neues Spielsystem für die A-, B- und C-Junioren vor. (Foto: Markus Peiker)
Markus Peiker

Der Verbandsjugendleiter Michael Supper (Hechingen) hat beim Informationsabend des Fußballbezirks Schwarzwald in der Wellendinger Neuwieshalle über ein neues Spielsystem bei der A-, B- und C-Jugend berichtet. Die Bezirksjugendleiterin Monika Alt (Rottweil) sprach über die Hallenrunde.

Über ein neues Jugendspielsystem bei den A-, B- und C-Junioren informierte Verbandsjugendleiter Michael Supper. Überbezirklich soll es eine Reduzierung der Verbandsstaffeln (bisher Nord und Süd) auf eine Staffel geben und die Landesstaffeln zudem von vier auf drei reduziert werden. Es ist angedacht, die Bezirksstaffeln mit bis zu drei Bezirken (dies wäre dann der Bezirk Schwarzwald zusammen mit Alb und Zollern) neu zu organisieren. „Hier wollen wir einfach auch das Spielniveau anheben und auch der Tatsache Rechnung tragen, dass in den einzelnen Bezirken die Anzahl der Mannschaften rückläufig ist und somit trotzdem ein geordneter Spielbetrieb aufrecht erhalten wird“, sagte Michael Supper. Bei einer Beiratssitzung Anfang April soll darüber entschieden werden. Frühestens zur Saison 2020/21 würde dann dieses neue Spielsystem greifen.

Von 92 absolvierten Spieltagen in der diesjährigen Hallenrunde berichtete die Bezirksjugendleiterin Monika Alt. Dabei gab es zwei Dinge, die der Bezirksjugendleiterin nicht gefallen haben. Das eine waren insgesamt zwölf rote Karten innerhalb der Hallenrunde und das zweite die Tatsache, dass einige Vereine zu den Spieltagen verspätet anreisten und sich somit der Ablauf des jeweiligen Spieltages in die Länge zog. Alt: „Da müssen die Vereine einfach darauf achten, gerade auch in der Winterzeit, dass sie rechtzeitig zu den Spieltagen erscheinen. Die roten Karten sind natürlich noch ein größeres Problem. Hier müssen die Trainer und Betreuer im Vorfeld besser auf ihre Spieler einwirken, damit so etwas nicht passiert.“

Für die kommende Frühjahrsrunde bei den F-Junioren und den Bambini wird es am 18. März in der Turn-und Festhalle in Lauffen einen Infoabend geben. Auch im Jugendspielbetrieb sind künftig Spielverlegungen lediglich noch über das DFBnet möglich.

Ausrichter gesucht

Der Bezirk sucht zudem noch Ausrichter in diesem Jahr für einige Veranstaltungen, wie den Tag des Mädchenfußballs, der am 6. oder 7. Juli stattfinden soll. Des weiteren benötigt der Bezirk drei Austragungsorte für den D-Junioren-VR-Cup am 14. September und die Endrunde Anfang Oktober. Auch für den Willkommenstag der Bambini (21. und 28. September) wird sowohl ein Austragungsort im Kreis Rottweil und im Kreis Tuttlingen gesucht. Für den 21. Mai 2020 sucht der Bezirk noch einen Ausrichter für die Bezirkspokalendspiele der A-, B- und C-Junioren.

Der Bezirksschiedsrichter-Obmann Nenad Popovic berichtete von einem Schiedsrichter-Neulingskurs im Kreis Tuttlingen, bei dem 13 Teilnehmer dabei waren. Für den aktiven Spielbetrieb kommen diese neuen Schiedsrichter (Durchschnittsalter 14,2 Jahre) aber kaum in Betracht. Zudem wurden im Bezirk 42 Kinder-Schiedsrichter ausgebildet.

Gut besucht sind die vom Bezirk angebotenen dezentralen Trainerschulungen, berichtete Georg Müller, im Bezirk zuständig für Bildung und Qualifizierung. So findet im Frühjahr in Locherhof auch wieder ein Teamleiter-Lehrgang statt.

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