Rietheim-Weilheim registriert für das Jahr 2018 insgesamt 126 Neubürger. Mehr als zehn davon fanden den Weg zum Neubürgerempfan
Rietheim-Weilheim registriert für das Jahr 2018 insgesamt 126 Neubürger. Mehr als zehn davon fanden den Weg zum Neubürgerempfang im Rathaus. (Foto: Simon Schneider)
Simon Schneider

Beim Neubürgerempfang am Donnerstag hat die Gemeinde Rietheim-Weilheim ihre Angebotsvielfalt präsentiert sowie über aktuelle Ereignisse im Ort informiert.

Bürgermeister Jochen Arno erwähnte, dass Rietheim-Weilheim in den zurückliegenden zwölf Monaten 126 Neubürger registrierte. Mehr als zehn davon fanden den Weg zum Neubürgerempfang im Rathaus. Vom Neujahrsempfang, über verschiedene Veranstaltungen im Sommer, bis hin zum Weihnachtsmarkt, präsentierte der Bürgermeister die Angebotsvielfalt, bei der „immer alle Bürger herzlich willkommen“ seien.

Beim Blick auf die Investitionen kam er beispielsweise auf die neue Kläranlage zu sprechen, in die die Doppelgemeinde mehr als vier Millionen Euro investierte und er blickte auf die neue wettkampffähige Sporthalle, die zwischen den Ortsteilen auf der Gemeindefläche durch einen Investor gebaut werden soll. „Momentan läuft hier ein Interessenbekundungsverfahren. Es gibt Investoren, die sich beworben haben. Mit diesen sind wir gerade in Verhandlungen und hoffen, dass dies positiv ausgeht“, verriet Arno.

Entscheidend bei manchen zugezogenen Familien dürfte auch das Kindergartenangebot sein. Die anwesenden Eltern erfuhren, dass der Kindergarten in Weilheim neu gebaut werde und der im Ortsteil Rietheim einen Anbau bekomme. Aber auch die Kinderspielplätze, Rundwanderwege, ein „sehr gut ausgebautes Radwegenetz“ und weitere Freizeitmöglichkeiten sprach Arno an.

Die neuen Jugendlichen dürften bei Anita Lin genau hingehört haben. Sie ist die Jugendreferentin für Rietheim-Weilheim und Wurmlingen. Sie hob hervor, dass die Jugendlichen bei persönlichen Problemen, Fragen oder Ideen, wie man die Gemeinde noch attraktiver für junge Menschen gestalten könne, die Ansprechpartnerin Nummer eins sei. Die meisten ortsansässigen Vereine und Organisationen stellten sich im Schnelldurchgang vor. Die Vereinsvertreter boten den Neubürgern ein Schnuppern an und betonten, dass Neulinge willkommen seien.

Die Gemeinde spendierte den Neubürgern zum Ende der Veranstaltung einen Stehempfang und bot ihnen zahlreiche Broschüren, Flyer und zusätzliche Informationen an. Arno kündigte an, dass eine zusätzliche Broschüre speziell für Neubürger in Planung sei. Die Verantwortlichen der Gemeinde, darunter der Integrationsbeauftragte Siegbert Fetzer, tauschten sich mit den Neubürgern beim Stehempfang aus. Die interessierten Zuzügler knüpften dabei in persönlichen Gesprächen erste Kontakte mit den Vereinen und der Gemeinde.

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