Josef Schilling organisiert zum 30. Mal den Josefstag

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Josef Schilling
Josef Schilling (Foto: Privat)

Der Renquishausener Josef Schilling lädt am Montag, 19. März, dem Josefstag, seine Namensvettern nach Nendingen ein. Das Treffen der Josefs und Josefinen organisiert Schilling bereits seit 30 Jahren.

Angefangen habe alles so wie vieles, ganz klein, erinnert sich Schilling. Als Musikant habe er gemeinsam mit vier Namensvettern den Abendgottesdienst am Josefstag begleitet. „Dann kam die Idee, dass man auch mal Wandern gehen könnte“, sagt Schilling.

Zuerst kamen nur Renquishausener Josefs und Josefinen zu den Treffen, mittlerweile seien es jedes Jahr um die 60, die aus dem ganzen Landkreis Tuttlingen und den angrenzenden Landkreisen kommen. Wenn so viele Gleichnamige an einem Ort sind, dann drehen sich schon mal mehrere Köpfe um, wenn ein Josef angesprochen wird. „Das kommt vor“, sagt Schilling.

Den Auftakt der Treffen bildet jedes Jahr ein Gottesdienst. In diesem Jahr beginnt die Veranstaltung um 10 Uhr mit einer Messe in der St. Peter und Jakobus-Kirche in Nendingen. Denn der Josefstag ist ein kirchlicher Feiertag, betont Schilling. Und diese christliche Kultur wolle er so auch an die nächste Generation weitergeben. Der Kirche war Josef Schilling schon als Ministrant verbunden. Mit dieser Verbundenheit sei auch der Stolz auf seinen Namen gewachsen. „Josef war als Nährvater so großherzig, das Kind anzunehmen, obwohl er wusste, dass es nicht von ihm war“, sagt er.

Teil der Treffen seien auch kulturelle Programmpunkte. In diesem Jahr etwa hält Josef Schwarz im Anschluss an den Gottesdienst einen Vortrag über die Kirchengeschichte. Danach gibt es ein gemeinsames Mittagessen in Mühlheim. Ab 14 Uhr informiert Nendingens Ortsvorsteher Franz Schilling über die Geschichte des Tuttlinger Ortsteils. Kaffee und Kuchen sollen den Tag abrunden, sagt Schilling.

Übrigens: Eingeladen sind nicht nur Josefs und Josefinen mit Partner. Wer zum Zweitnamen Josef oder Josefine heißt, der sei auch herzlich willkommen, sagt Schilling.

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