Volkstanzgruppe Denkingen verstärkt ihre Jugendarbeit

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 Die neue und alte Vorstandschaft mit Beisitzer der Volkstanzgruppe wird die Tanzfahrt nach Italien/Upien organisieren.
Die neue und alte Vorstandschaft mit Beisitzer der Volkstanzgruppe wird die Tanzfahrt nach Italien/Upien organisieren. (Foto: Herlinde Groß)
Herlinde Groß

Der wichtigste Programmpunkt in der etwas zeitlich vorgezogenen Jahreshauptversammlung der Volkstanzgruppe Denkingen ist eine notwendige Satzungsänderung gewesen. Die Mitglieder gaben ein einstimmiges Votum für den Paragraph 18 der Satzung, wonach bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke das Vermögen des Vereins der Gemeinde Denkingen zufällt, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. In diesem Zusammenhang wird die zweite Vorsitzende Crescenza Palmieri in den kommenden Wochen die Homepage der Gruppe wieder neu aufbauen und auf den richtigen Weg bringen.

Neben einer Mitgliederwerbung soll nach einer kurzen Auszeit die Jugendarbeit wieder forciert werden. Eine Anzahl Kinder und Jugendliche stehen bereits in der Warteschlange, um loszulegen. Es gilt nun Betreuerinnen zu finden, die sich dem Nachwuchs widmen.

In der 32. Hauptversammlung wurden die stellvertretende Vorsitzende Crescenza Palmieri, Kassiererin Gertrud Steindorf, Trachtenbeauftragte Margit Weiler und als Beisitzer Marlene Schwer für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

In seinem Bericht listete Vorsitzender Uwe Bolay 27 Aktivitäten und Auftritte der Volkstanzgruppe auf. Neben dem Besuch von befreundeten Gruppen und Auftritten nannte Bolay die Osterdekoration, Teilnahme am Albabtrieb und die Teilnahme am 60-jährigen Jubiläum der Trachtengruppe Empfingen verbunden mit dem Trachtentreffen des Trachtengaus Schwarzwald als Höhepunkte. Letzterer stellte einen „Gewaltakt“ dar, berichtete der Vorsitzende. Während beim Albabtrieb ein Vierpferdegespann den Kutschenerntewagen mit dem Bänderbaum zog, mussten die Kutsche und ein Traktor auf Anhängern nach Empfingen gefahren werden.

Altes Brauchtum schließt das Jahr

Die Arbeit hat sich indessen gelohnt. „Wir erhielten großes Lob und waren in aller Munde“, so Schriftführerin Gaby Schrade in ihrem Bericht. Detailliert und in bunten Farben gab sie die Arbeit des vergangenen Jahres anschaulich wieder. Mit einem alten Brauchtum, dem „Z’Liatobed“ bei Marlene Schwer, schloss sich der Jahreskreis.

Groß war auch die Freude der Kassiererin Gertrud Steindorf, konnte sie doch einen Finanzbericht mit schwarzen Zahlen abgeben.

Da seit der letzten Hauptversammlung am 23. Oktober 2018 tänzerisch wenig passierte, beschränkte sich der Tanzleiterbericht von Henrik Groß mehr auf die Vorschau auf die Tanzfahrt nach Italien, nach Sammichele di Bari in Apulien, vom 9. bis 15. Juni. Auf der Hin- und Rückfahrt wird jeweils ein Zwischenstopp in Fiano Romano gemacht.

Bereits am 28. April ist die Volkstanzgruppe zum Trachtentag auf die Mainau eingeladen. Zwei Tage später wird am 1. Mai wieder der Maibaum mit einem ganztägigen Mai- und Tanzfest aufgestellt.

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