Die Saison im württembergischen Fußball ist bereits in der Winterpause. Wie der Spielbetrieb in Zukunft organisiert wird, dieser
Die Saison im württembergischen Fußball ist bereits in der Winterpause. Wie der Spielbetrieb in Zukunft organisiert wird, dieser Frage geht die WFV-Kommission „Verbandsstruktur“ nach. (Foto: Matthias Jansen)

Beim Württembergischen Fußballverband (WFV) hat jetzt die Kommission „Verbandsstruktur“ mit einer gemeinsamen Sitzung die Arbeit aufgenommen.

Seit Jahren werden von den Vereinen, den Bezirken und Einzelpersonen immer wieder Veränderungen an der bestehenden Verbandsstruktur Kritik geäußert und Veränderungen gefordert. Die Zielsetzung für die Arbeit der Kommission ist klar formuliert: In den kommenden zwei Jahren sollen die Strukturen des Württembergischen Fußballverbandes auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft werden. Vor allem die ideale Organisation eines flächendeckenden Spielbetriebs soll ins Auge gefasst werden.

Dabei spielen Faktoren wie die demografische Entwicklung, der gesellschaftliche Wandel und die Sicherung der ehrenamtlichen Strukturen eine wesentliche Rolle. Eine sich verändernde Vereinslandschaft stellt neue Anforderungen an die Arbeit innerhalb des Verbandes und seiner Bezirke. Geplant sind in der Folge zweimal vier Regionalkonferenzen in den Bezirken, die in der ersten und zweiten Jahreshälfte 2019 stattfinden sollen. Im Mittelpunkt steht ein intensiver Dialog mit Vertretern der 1700 WFV-Vereine. Zudem wird jeder Verein auch über eine digitale Plattform und einen Fragebogen die Gelegenheit erhalten, sich in diesen Prozess einzubringen. Geführt wird die Kommission „Verbandsstruktur“ von Vizepräsident Steffen Jäger und Harald Müller als Vorsitzendem des Verbandsspielausschusses. Jäger bringt kommunalpolitische Erfahrung mit und kennt die Vereinsarbeit als Abteilungsleiter bei der SG Oppenweiler-Strümpfelbach.

Vorstand und Präsidium des Württembergischen Fußballverbandes haben die Zusammensetzung der Kommission „Verbandsstruktur“ beschlossen. Bei der Auswahl der Kommissionsmitglieder wurde großer Wert auf die Partizipation verschiedener Interessengruppen gelegt und die Beteiligung aller Bezirke wie auch der Verbandsausschüsse sichergestellt. „Es war uns wichtig, durch die personelle Besetzung der Kommission für die größtmögliche Transparenz und Beteiligung zu sorgen. Andererseits wollen wir effektiv und konstruktiv arbeiten. Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden und gehe mit großer Zuversicht in die Kommissionsarbeit", sagt wfv-Präsident Matthias Schöck.

Die Zusammensetzung der Kommission „Verbandsstruktur“ sieht folgendermaßen aus: Vorsitz: Steffen Jäger; Vizepräsident und Verbandsspielausschuss-Vorsitzender: Harald Müller sowie die Vertreter der Bezirke/Bezirksvorsitzenden (die Beteiligung der 16 WFV-Bezirke wurde im Losverfahren ermittelt): Manfred Merkle, Donau/Iller (Stellvertreter Rainer Veit, Neckar/Fils); Richard Armbruster, Böblingen/Calw (Stellvertreter Patrick Künzer, Rems/Murr); Jens-Peter Schuller, Ostwürttemberg (Stellvertreter Alois Hummler, Riß); Wolfgang Haug, Zollern (Stellvertreter Mario Krkac, Stuttgart); Josef Haug, Alb (Stellvertreter Horst Braun, Donau); Marcus Kiekbusch, Schwarzwald (Stellvertreter Nuri Saltik, Bodensee); Edgar Pakai, Nördlicher Schwarzwald (Stellvertreter Ralf Bantel, Hohenlohe) und Hansjörg Arnold, Enz/Murr (Stellvertreter Ulrich Preßler, Unterland).

Vertreter im Spielbetrieb der Herren: Timo Schyska, VfL Pfullingen (Stellvertreter Ulrich Probst, Beisitzer im Verbandsspielausschuss). Vertreterin Spielbetrieb der Frauen: Ulrike Goth, TSV Geislingen, Beisitzerin im Ausschuss für Frauen und Mädchensport (Stellvertreterin Angelika Fioranelli-Petersohn, Vorsitzende im Ausschuss für Frauen- und Mädchensport). Vertreter Spielbetrieb Jugend: Gabriel Pötsch, SV Pfaffenhofen, Beisitzer BJA Donau/Iller (Stellvertreter Michael Supper, Verbands-Jugendleiter). Vertreter Schiedsrichterwesen: Stephan Gerster, FG 2010 Wilhelmsdorf/Ried/Zuss, Beisitzer im Verbands-Schiedsrichterausschuss VSRA, (Stellvertreter Josef Ringer, Vertreter der Bezirks-Schiedsrichterobleute im VSRA).

Der Schwarzwald-Bezirksvorsitzende Marcus Kiekbusch sieht seine Arbeit in der neuen Kommission als besonders wichtig an, da schon einige Zeit immer wieder verschiedene Vorstellungen über das Zusammenlegen mehrere Bezirke kursieren.

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