Trotz Regens wird es doch noch ein schöner Weihnachtsmarkt

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 Eveline Josten aus Spaichingen freut sich über jeden ihrer Kunden beim Aldinger Weihnachsmarkt.
Eveline Josten aus Spaichingen freut sich über jeden ihrer Kunden beim Aldinger Weihnachsmarkt. (Foto: Herlinde Groß)
Schwäbische Zeitung

Statt dem erhofften Schnee hat es beim Aldinger Weihnachtsmarkt Regen und nochmals Regen gegeben. Trotzdem luden einige Buden und Hütten ein zum Schmöckern, Süßigkeiten zu naschen, kleine Weihnachtsgeschenke zu kaufen oder sich bei einem Glas Glühwein aufzuwärmen.

Die Freiwillige Feuerwehr, das DRK und die Spielvereinigung sorgten für das leibliche Wohl. Die Banater Schwaben boten ihr Nationalgericht „Langosch“ mit und ohne Käse und Knoblauch an.

Im „Häuschen“ von Eveline Josten gab es nur Selbstgemachtes vom Holzstern angefangen, über verschiedene Weihnachtsdekorationen bis zum Engel. Seit einem halben Jahr bastelt und werkelt sie für den Markt mit viel Liebe. Die Grobarbeiten darf dann ihr Mann machen. Sie war schon drei Mal auf dem Markt in Aldingen und findet in zwar kleiner aber sehr schnuckelig. „Und wenn man den Geschmack der Leute trifft, klingelt auch die Kasse“ meint sie.

Monika Dipompo hat sich ganz den Advents- und Türkränzen gewidmet. Damit jeder akkurat aussieht, steckt sie die verschiedenen Reiser selbst. Da sie schon einige Male auf dem Markt ihren Platz hat, hat sich im Laufe der Zeit eine konstante Kundschaft gebildet, die jedes Jahr ihren Adventskranz bei ihr kauft.

Einem ganz andere Hobby frönt die Abiturientin Lara Regelmann. Denn ihr Trendthema heißt Handlettering oder einfach die Kunst der schönen Buchstaben. Bei dieser Kreativtechnik werden die Buchstaben kunstvoll gezeichnet und spielerisch ausgemalt, informiert sie. Einige ihrer scönen Exemplare will sie natürlich beim Weihnachtsmarkt verkaufen.

Neben vielerlei Produkte aus seiner Imkerei gibt es am Stand von Siegfried Unckel auch Marmelade aus der Aronia-Beere mit Banane zum Probieren und natürlich auch zum Kaufen. Als Floristin beschäftigt sich auch Gisi Ruf mit lebendigem Material. Zusammen mit ihrer Mutter macht sie Kränze, Gestecke und Verschiedenes mehr, alles was mit Reisig, Kerzen und Bänder gefertigt werden kann. Sie beschickt den Markt bereits über 20 Jahren.

Eines weiß sie jedoch gewiss: „Wenn die Bläserbuben und die Musikanten heute Abend kommen, dann kommen auch die Leute, egal ob es regnet oder schneit und dann ist unser Weihnachtsmarkt voll.“ – Und sie hatte recht.

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