Sportlicher Spaß für Mensch und Hund

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Welpe Knut und Frauchen Susi Jäger sind schnell unterwegs.
Welpe Knut und Frauchen Susi Jäger sind schnell unterwegs. (Foto: Silvia Müller)
Silvia Müller

Das zweite Hunderennen für Hunde aller Rassen hat am Sonntagnachmittag viele Besucher auf den Aldinger Hundeplatz gelockt. Mit 34 Hunden sind noch mehr Vierbeiner am Start gewesen, als im vergangenen Jahr.

Nach Schulterhöhe in Klassen eingeteilt, wetteiferten immer etwa gleich große Hunde um die schnellste Zeit. Den Beginn machten die Minis, also die Hündchen mit bis zu 33 Zentimetern Schulterhöhe. Auf sie folgten die Medis mit höchstens 45 Zentimetern, dann kamen die Maxis mit einem Maß von 59 Zentimetern an die Reihe, gefolgt von der X-Large Klasse, die alle höher als 60 Zentimeter waren. Den Schluss machte die Special Klasse, die ist älteren, oder übergewichtigen Hunden, Hunden mit einem leichten Handicap oder wie am Sonntagnachmittag in Aldingen den Welpen vorbehalten.

So sorgte dann der 13 Wochen alte, als Baby gemeldete Junghund für den Spaßfaktor des Nachmittags. Knut wird er von seiner Besitzerin Susi Jäger gerufen. Wohl wegen des tapsigen Aussehens, mit dem der langhaarige Schäferhund-Welpe ein wenig daher kommt, wie damals der weltberühmte Eisbär.

Knut machte sich auf den Weg, die 40 Meter Distanz zu bewältigen, fröhlich gelockt von Susi Jäger. Doch nach einer kurzen Strecke fiel ihm ein, dass er ein Stück weiter hinten etwas gerochen hatte, das er erst noch ausgiebig erschnüffeln musste. Also kehrt gemacht und in die entgegengesetzte Richtung gelaufen. Alles Rufen war vergebens.

Da es sich im eine Spaßveranstaltung handelt, durften Frau und Hund einen zweiten Versuch machen. Angeleint war es Knut dann schon klar, wo es lang geht und nach 11,16 Sekunden war das Team im Ziel. Den Hund zu locken, da hatte jeder Hundebesitzer seine eigene Methode. Zumeist wurde das Lieblingsspielzeug geschwenkt, manch einem Hund war aber auch klar, dass im Ziel eine Belohnung in Form eines Leckerlies wartet.

Ganz speziell machte es Walter Probst mit seinem Sam. Der dreijährige Schäferhund lebt in einem Haus mit zwei weiteren, älteren Hunden der selben Rasse. Als die beiden von ihm fortgeführt wurden, gab es für Sam beinahe kein Halten mehr. „Wo geht mein Rudel hin?“, schien er mit seinem Bellen zu sagen. Nach 6,13 Sekunden waren alle wieder vereint, der dritte Platz war der Lohn.

So hatten Mensch und Hund Spaß bei dem Wettbewerb und die Zuschauer sahen amüsiert die guten Leistungen. Seitens der Organisatoren, dem Schäferhundverein, Ortsgruppe Aldingen, wurde ganz speziell darauf geachtet, dass immer genügend Wasser für die Hunde bereit stand. Der alte Baumbestand, der das Gelände umsäumt, gab ausreichend Schatten und für die Bewirtung der Menschen war auch bestens gesorgt.

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