Rehhalde-Nostalgietreffen: Frühere Gäste feiern und spenden

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 Angelika Reichmann
Angelika Reichmann (Foto: abra)
Schwäbische Zeitung

Nicht gern haben sie sie ziehen lassen oder besser schließen, ihre „Rehhalde“ in Hausen. Diese Wirtschaft, die so viel Persönliches hatte und heute ein weiteres Wohnzimmer geworden ist, war für gemeinderätliche Nachsitzungen ebenso geeignet wie für Vereinstreffen oder auch einen festen Stammtisch. Es war – bevor noch die „Blume“ öffnete und diese Funktion übernahm – auch ein kleines Ortszentrum der Begegnung, bis 2003.

Und nun, 16 Jahre später, hat sich Angelika Reichmann gedacht, sie könne ehemalige Gäste und Freunde der „Rehhalde“ einladen zu einem kleinen Fest. Geboren ist, wie viel Geniales, dieser Plan aus einer Schnapsidee beim Geburtstag einer Nachbarin. Und damit die nicht im Sande verläuft, wurde auch gleich der Termin festgelegt. Ende Mai nun kamen – auf Einladung im „Blättle“ – rund 50 Freunde der ehemaligen Rehhalde. Für die Bewirtung wollte die frühere Wirtin und hauptberufliche Firmenchefin – das Paar hat eine Firma in Spaichingen – nichts, aber ein Kässle wurde aufgestellt.

561 Euro sind zusammen gekommen. Sie habe das dann auf 1000 Euro aufgerundet und dem Hospiz in Spaichingen überwiesen.

„Sehr nett“ sei das – auch noch wohltätige – Fest gewesen, sagt sie. Sie habe alte Fotos aufgehängt und das war natürlich Anlass, einander die unzähligen Geschichten noch einmal zu erzählen. (abra)

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