Pirmin Meier liest aus seinem Paracelsus-Roman

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 Der Schweizer Schriftsteller Pirmin Meier liest am Sonntag, 11. November, um 16 Uhr im Kunstmuseum Hohenkarpfen.
Der Schweizer Schriftsteller Pirmin Meier liest am Sonntag, 11. November, um 16 Uhr im Kunstmuseum Hohenkarpfen. (Foto: pm Kunststiftung Hohenkarpfen)

Die Kunststiftung Hohenkarpfen lädt wieder zu ihrem traditionellen „Literarischen Kehraus“ am Martinisonntag ein als Abschluss der Ausstellungssaison 2018 am 11. November, um 16 Uhr im Kunstmuseum Hohenkarpfen. Der preisgekrönte Schweizer Schriftsteller Pirmin Meier liest aus seinem Roman „Paracelsus. Arzt und Prophet“.

Theophrastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (1493–1541), war zu allen Zeiten eine Herausforderung für das Geistesleben. Seine Ausstrahlung erfasste Naturwissenschaftler ebenso wie gläubige Christen, Gnostiker, Rosenkreuzer, Freimaurer, Muslime und die verschiedensten Richtungen der Reformmedizin und Esoterik. Am faszinierendsten ist Paracelsus als Arzt. Wenig bekannt sind seine Einstellungen zur Praxis, seine Beschreibungen der Krankheiten und seine Handhabung der Chirurgie.

Pirmin Meier hat zumal die Beziehungen von Paracelsus zur Schweiz und zu Baden-Württemberg herausgearbeitet. Zu seinen Forschungen gehören etwa die Beziehungen von Paracelsus zu Herzog Ulrich von Württemberg und seine Behandlung der Äbtissin Anna Bletz vom Kloster Rottenmünster in Rottweil.

Unter anderem ist Pirmin Meier Träger des Bodenseeliteraturpreises und seit vielen Jahren mit dem Schriftsteller Arnold Stadler befreundet, mit dem ihn eine hohe gegenseitige Wertschätzung verbindet. Sein Doktorat machte Pirmin Meier seinerzeit beim berühmten Schweizer Germanisten Peter von Matt über Reinhold Schneider, den wohl bedeutendsten christlichen Schriftsteller im süddeutsch-badischen Raum zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Pirmin Meier gilt auch als der bedeutendste Biograph des Schweizer Landesheiligen Bruder Klaus von Flüe.

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