Neuer Veranstaltungsort erweist sich als günstig

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Musiker spielen verschiedene Instrumente
Die Musiker aus Thalheim/Leibertingen bei Meßkirch bei ihrem Auftritt. (Foto: Lothar Dittes)
Lothar Dittes

„Das neue Veranstaltungskonzept der Musikkameradschaft Hausen ob Verena hat sich bewährt und ist voll aufgegangen“, resümiert Vorsitzender Harald Klaiber zum „Musikfäscht an der Hausener Mühle“, das am Sonntag zum ersten Mal dort stattfand. Der alte Veranstaltungsort war nicht ideal gewesen.

Seit Anfang der 90er Jahre veranstaltet die Musikkameradschaft Hausen ein Sommerfest, das neben der Verenahalle und der Grundschule gefeiert wurde. Ab dem Jahr 2013 wurde das Fest hinter das Rathaus verlegt. Die Straße musste abgesperrt werden, es war einfach nicht mehr ideal. Also musste sich der Vorstand der Musikkameradschaft Gedanken machen, wo einer neuer Platz für das Sommerfest gefunden werden kann. Man machte sich auf die Suche und fand die einsam gelegene „Hausemer Mühle“ im Hesselbacher Tal an der „Ostwand“ des Hohenkarpfen. Die Besitzerin des Hofes, Sabine Sauser, zeigte sich einverstanden mit dem neuen Konzept und räumte gerne Scheune und Schuppen aus, so dass das Fest gelingen konnte.

So nahmen 30 Musiker aus Thalheim/Leibertingen bei Meßkirch zwischen Heuballen und Stroh Platz, um zum Frühschoppen aufzuspielen. Viele Wanderer und Radfahrer, die den Gemeindeverbindungsweg von Seitingen nach Hausen benutzten, nahmen die Gelegenheit wahr, bei kühlen Getränken und gegrilltem Schweinehals zu verweilen und sich von der gepflegten Blasmusik unterhalten zu lassen. Am Nachmittag spielte der Musikverein Gunningen zur Unterhaltung auf. Eine gute Sache hat die neue Lokalität: Bei Regen sitzt man im Trockenen.

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