Kirchengemeinde feiert gelungene Renovation

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 Auch die Kleinsten der Kirchengemeinde feierten mit und luden mit einem Lied zum Fest ein.
Auch die Kleinsten der Kirchengemeinde feierten mit und luden mit einem Lied zum Fest ein. (Foto: Alois Groß)
Herlinde Groß

Für die katholische Kirchengemeinde ist der Sonntag mit dem Eröffnungsgottesdienst nach neunmonatiger Renovierung der St. Georgskirche zu einem Freudentag geworden. Nicht nur, weil die Sonnenstrahlen die Farben der Altäre zum Leuchten brachten, sondern auch, weil die Renovierungszeit ohne Zwischenfälle ein gutes Ende fand.

Pater Sabu freute sich, dass Dekan Matthias Koschar, Superior Pater Alfons Schmid CMF und Pastoralreferent Peter Berner den Eröffnungsgottesdienst mit der Gemeinde feierten. Pater Sabu nahm seine Begrüßung auch zum Anlass, Dank los zu werden: So an den Architekten Thomas Klink für die „umsichtige Planung“ sowie allen Helfern und Handwerkern, besonders aber an Elmar Efinger für seinen „enormen Einsatz“.

Auch die Kindergartenkinder wollten mitfeiern und sangen. Der Kirchenchor umrahmte den Festgottesdienst mit Werken wie „Schenk uns Glauben“ von Johann Simon Kreuzpointer und der Antiphon „Ubi caritas et amor“.

Dekan Matthias Koschar sagte in seiner Predigt, dass die Kirchengemeinde nun wieder eine schöne Kirche habe, die sie von ihren Vätern ererbt habe. Er ging auf den Abbruch der alten Kirche 1902 ein, die einer größeren Platz machen musste. Die Aixheimer entschieden sich – entgegen dem Wunsch der Diözese – nicht für eine neuromanische, sondern für eine neugotische Kirche. Bischof Wilhelm von Keppler konnte am 1. September 1904 die neue St. Georgskirche einweihen. Eine große Renovation folgte 1978 bis 1984. Höhepunkt war die Altarweihe durch Bischof Dr. Walter Kasper am 17.Oktober 1990.

Am Schluss machte der zweite Kirchengemeinderatsvorsitzende Elmar Efinger einen Rückblick über Planung und Durchführung der Renovation. Durch eine notwendige Entwässerung rund um die Kirchenaußenfassade habe das Ganze einen Dämpfer erhalten, was eine Kostennachberechnung erforderlich machte. Er dankte der Diözesanverwaltung für die finanzielle Unterstützung. Auch das Denkmalamt habe eine Kostenbeteiligung zugesagt. Efinger dankte allen freiwilligen Helfern und allen, die zum Gelingen des Festgottesdienstes beigetragen hätten. Er lud alle Gottesdienstbesucher zu einem Mittagessen in die Pfarrscheuer ein.

Architekt Thomas Klink bedankte sich für das Vertrauen bei Planung und Durchführung der Renovation. Er listete alle Arbeiten auf, wobei die Plankosten eingehalten worden seien. Er lobte die Handwerker, die ausgezeichnet gearbeitet hätten. Als Symbol überreichte Klink an Elmar Efinger einen großen „Kuchenschlüssel“. Anschließend traf man sich in der Pfarrscheuer, die bisher als Kirchenraum zur Verfügung stand, und feierte bei netten Gesprächen, Mittagessen und einem Viertele die Wiedereröffnung der schönen Georgskirche.

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