Kinder werden zu Eichhörnchen und sammeln Nüsse im Wald

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Schwäbische Zeitung

Abenteuer im Wald haben 18 Dürbheimer Kinder im Rahmen des Kinderferienprogramms vergangene Woche für einen Vormittag erlebt.

Eines der Highlights: Die Vier- bis Zehnjährigen schlüpften in die Rolle eines Eichhörnchens und versteckten eifrig Nüsse unter Bäumen und Blätter, zwischen Gräser und im Moos.

Später sollten sie die Nüsse wieder suchen, wie Doreen Honer vom Landesjagdverband Baden-Württemberg berichtet.

So haben die Kinder erfahren, dass es gar nicht so einfach ist, die Verstecke wieder aufzuspüren – geschafft haben sie es aber in den meisten Fällen trotzdem.

Manch ein „fleißiges Eichhörnchen“ ist bei seiner Suche auf ein fremdes „Vorratslager“ gestoßen und freute sich darüber natürlich riesig.

Außerdem konnten die Kinderan an verschiedenen Stationen ihr Wissen und Können zu dem Thema „Wald und Waldbeweohner“ unter Beweis stellen.

An einer anderen schossen die Teilnehmer mit Pfeil und Bogen auf eine Zielscheibe.

Als ein Pfeil „mitten ins Schwarze“ traf, war der Jubel groß und die Jungen waren erneut im Wettkampfeifer.

An einer Station über Vögel konnten die Kinder ein Gespür für das Gewicht bekannter Vögel entwickeln. Sie sollten unterschiedlich schwere Baumwollsäckchen der richtigen Vogelart zuordnen.

Einige Kinder waren sehr erstaunt, wie schwer ein Rotmilan tatsächlich ist – er wiegt nämlich circa ein Kilogramm – und wie wenig hingegen eine Blaumeise wiegt, nämlich nur zehn Gramm.

Beim „Igel-Mikado“ waren dann Fingerfertigkeit und ein „ruhiges Händchen“ gefragt. Denn die Kinder sollten überdimensionale „Igelstachel“ wie beim normalen Mikado aufzunehmen.

Auch die kreative Ader kam an diesem Vormittag nicht zu kurz.

An der Fuchs-Station durften die Kinder aus bunten Faltblättern einen Fuchs basteln. Sie ließen in kurzer Zeit ganze Fuchsfamilien entstehen.

Dann, am Startpunkt zurückgekehrt, waren alle hungrig und durstig und freuten sich über Butterbrezeln und Apfelschorle.

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