Kinder erfahren Ursprung der Dürbheimer Fasnet

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 Aufmerksam lauschten die Dürbheimer Grundschüler.
Aufmerksam lauschten die Dürbheimer Grundschüler. (Foto: Wallenburgerzunft)
Schwäbische Zeitung

Ehrenzunftmeister Theo Vopper, Conny Vopper und Anja Brugger-Koch sind in der Grundschule und im Kindergarten St. Elisabeth gewesen, um das Dürbheimer Brauchtum vorzustellen. „Es ist fast unglaublich, wie interessiert die Kinder sich bei dieser Veranstaltung am Geschehen beteiligen, und was sie bereits alles über das örtliche Brauchtum wissen“, so die Wallenburgerzunft in einer Pressemitteilung.

Nach den Ausführungen Voppers werden die Kinder nach den Grundzügen der Traditionen zur Wintervertreibung, aber auch zur Sage der Wallenburg befragt, und bringen dann ihre Vorstellungen an den Tag. „Sie können sich sogar vorstellen, dass die Wallenburg in Wirklichkeit auf dem kleinen Felsen und dem Vorplatz mit Grillstelle einstig gestanden sei. Sie wissen über den Ziegenbock Bescheid, der bei einer großen Fasnetveranstaltung in Teer und Federn gewälzt über das Feuer im Burghof gesprungen ist, Feuer fing, in die Burg hinein rannte und so das ganze Gebäude der Herren von Dürbheim nieder brannte.“ Wichtig erscheine den Kindern aber auch, dass ein einziger Ritter und die Gräfin die Katastrophe überlebten.

Mit großem Eifer sangen die Kinder die Geschichte des Dürbheimer Brauchtums im Narrenmarsch nach und begrüßten die beiden selbst angezogenen Narrenfiguren, Wallenburger und Hexe, lautstark mit Narri, Narro. Als kleiner Dank für das große Interesse am Dürbheimer Brauchtum wurden die Kinder mit Gummibärle und Schokolade belohnt.

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