Helfer tragen die Kirchengemeinde

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 Die von der Kirchengemeinde Geehrten mit Pater Sabu (rechts) und dem zweite Kirchengemeindevorsitzenden Norbert Schnee (links).
Die von der Kirchengemeinde Geehrten mit Pater Sabu (rechts) und dem zweite Kirchengemeindevorsitzenden Norbert Schnee (links). (Foto: Alois Groß)
Herlinde Groß

Es ist bereits eine nette Tradition geworden, dass die katholische Kirchengemeinde Denkingen am Neujahrstag ihre Mitglieder zu einem Neujahrsempfang mit Rückschau und Vorausschau in das Gemeindezentrum einlädt. Viele folgten der Einladung, so dass sich der Gemeindesaal rasch füllte.

Mit dem Kanon „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“ starteten die vielen Menschen im Gemeindehaus ins neue Jahr. Eine Rückschau über das vergangene Jahr gibt es in vielen Formen in den Medien und Fernseher, begann Pater Sabu nach seiner Begrüßung.

Er machte zuerst einen kurzen Rückblick über die Weltgeschichte, bevor er die verschiedenen Ereignisse in der Kirchengemeinde aufzählte. Oft liegen Freud und Leid sehr eng beieinander.

Er dankte allen Personen, die sich auch im vergangenen Jahr in irgend einer Weise für die Kirchengemeinde eingebracht haben. Eine sehr lange Latte Kirchendienste gab es hierbei aufzuzählen angefangen von den Ministranten, Bücherei und Kindergarten, über die Kirchenmusik bis zum Kirchengemeinderat. Norbert Schnee schloss sich diesen Worten ebenfalls an.

Gleichzeitig nannte er das ganze kirchliche Mitarbeiterteam ein Orchester, in dem jedes Instrument gebraucht werde. Namentlich erwähnte er hier Maria Spielvogel. Sie habe für alle „Wehwehchen“ ein offenes Ohr und setze sich in vielfältiger Weise nicht nur als Kirchengemeinderätin ein. Die Kirchengemeinde schulde auch großen Dank den Claretinern vom Dreifaltigkeitsberg, die bei den Gottesdiensten in der Primtal-Seelsorgeeinheit stets aushelfen. Und genau ein Jahr befinden sich jetzt die indischen Schwestern in der Gemeinde. In der Gemeinde spüre man bereits ihr Dasein und die Wurzeln, die sie schlagen.

Kurz ging Norbert Schnee auf den Personalwechsel im Pfarrsekretariat ein mit Carmen Weber aus Gosheim. In seiner Vorausschau nannte er die Wallfahrt der Seelsorgeeinheit nach Köln vom 16. bis 17. April. Interessenten können sich bereits im Pfarrbüro melden.

Beim Neujahrsempfang stellt die Kirchengemeinde jedes Jahr eine besondere Gruppe im Ehrenamt auf das „Podest“. In diesem Jahr wurde Josef Betting für seine vielfältigen Arbeiten im Schwesternhaus und Kirche als Schreiner geehrt. Jahrelang war Hermann Buschle als Lektor tätig. Aus Altersgründen möchte er jetzt kürzer treten.

Seit fast zwei Jahrzehnten hat Angelika Heinz mit ihren Helferinnen und Helfern die Kirche St. Michael zum Erntedankfest festlich geschmückt und einen Erntedankteppich gelegt. Der Chorraum und die ganze Kirche zeigten die Vielfalt und den Reichtum von Gottes herrlicher Schöpfung, so die Dankesworte. Es sei ein großes Geschenk an die ganze Gemeinde und an die vielen Besucher, die den Kirchenschmuck zu diesem Fest in all den Jahren bewunderten. Für dieses Engagement sage die Kirchengemeinde ein herzliches „Vergelt’s Gott“, so Norbert Schnee in seiner Laudatio.

Die Familie Heinz möchte nun aus zeitlichen Gründen diese Aufgabe abgeben. Mit einem kleinen Geschenk wurden auch den vielen Helfer mit den Eltern Walter und Renate Schnee, Tochter Margot, Schwester Ottilie, Tante Inge Bühler und Hiltrud Scheibl gedankt. Nun sucht die Kirchengemeinde Nachfolger.

Gaby Borho dankte namens der Kirchengemeinde Norbert Schnee für sein großes Engagement für die Kirchengemeinde und vor allen Dingen für seine Förderung der Gemeinschaft. Mit den kurzen Worten: „Machen wir alle weiter so“, bedankte sich Norbert Schnee. Mit einem kleinen Mittagessen schloss der Neujahrsempfang im Vinzenz von Paul Gemeindezentrum.

Gut besuchte Gottesdienste

Auch gut besucht waren die Weihnachts- und Neujahrsgottesdienste in der Gemeinde. Bei der Jahresabschlussfeier, den die Musikkapelle mit Liedern und Chorälen mitgestaltete, forderte Pastoralreferent Peter Berner in seiner Predigt die Besucher auf, in Stille sich zu besinnen: Welche frohen Momente gab im vergangenen Jahr, welche traurigen Anlässe mussten bewältigt werden und welche Fehler habe ich gemacht? Beides komme aus Gottes Hand.

Norbert Schnee nahm die Gelegenheit wahr, all den vielen Helfern und Mitstreitern zu danken, die sich bei den vielen kirchlichen Veranstaltungen im Rahmen der 1200 Jahrfeier der Gemeinde eingebracht haben.

Am Neujahrsmorgen stellte Pater Sabu den Weltfriedenstag und Maria, deren Hochfest die Kirche am 1. Januar begeht, in den Mittelpunkt seiner Predigtworte.

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