Gemeinderat ermöglicht Platzsanierung

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 Der FC Frittlingen hofft auf Zuschüsse vom WLSB, um seinen Rasenplatz sanieren zu können.
Der FC Frittlingen hofft auf Zuschüsse vom WLSB, um seinen Rasenplatz sanieren zu können. (Foto: Archiv: hkb)
Cäcilia Fiedler

Der Fußballclub Frittlingen feiert 2020 sein 100-jähriges Bestehen und kann zu diesem Jubiläum seinen Rasenplatz im Leintal grundlegend sanieren. Dies wurde in der Gemeinderatssitzung am Montagabend im Beisein der Vorstandschaft des FC beschlossen.

Damit der Verein für diese Sanierung, die einem Neubau gleich kommt und Kosten von circa 400 000 Euro verursacht, einen Zuschussantrag beim WLSB stellen kann, wurde in der Sitzung einem Erbbaupachtvertrag für das Grundstück mit dem FC zugestimmt über eine Laufzeit von 25 Jahren. Die Gemeinde wird den Rasenplatz mit 261 000 Euro bezuschussen.

Mit der Sanierung soll im kommenden Frühjahr begonnen werden. Gleichzeitig wurde auch noch eine Nutzungsvereinbarung für den Rasenplatz abgeschlossen. Danach haben auch die Schule, die Gemeinde und die anderen Vereine das Recht den Platz zu nutzen, der FC hat aber Vorrang. Auch die Pflege wird darin geregelt.

Einheimische pachten Jagd

In einem weiteren Punkt wurde die Jagd auf Frittlinger Gemarkung neu verpachtet. Die bisherigen Jagdpachtverträge laufen zum 31. März 2019 aus. Im Jagdbogen A bleiben Otto Epp und Arnold Neher Pächter. Im Jagdbogen B zeigte der bisherige Pächter kein weiteres Interesse und so wurde dieser Bogen an Manfred Bischoff verpachtet. Der Jagdbogen C bleibt bei Dietmar Holl und Guido Sprenger. Somit ist die gesamte Jagd für die nächsten neun Jahre an einheimische Jäger verpachtet.

Der Bürgermeister informierte im Anschluss über die Forst-Reorganisation im Landkreis und der Gemeinderat beschloss, die forstlichen Dienstleistungen im Gemeindewald weiterhin durch den Landkreis erledigen zu lassen. Die Gebühren werden allerdings um circa 50 Prozent steigen.

Revierleiter Siegmund Scheu stellte den Forsthaushalt 2019 vor, der einen Gewinn von 9100 Euro vorsieht. Man werde sich mit dem Holzeinschlag zurückhalten, da die Holzpreise sinken. Die Gemeinde sei dieses Jahr noch mit einem blauen Auge davon gekommen, doch im nächsten Jahr werde dringend mehr Niederschlag benötigt, betonte Scheu.

Außerdem wurde noch einem privaten Bauvorhaben zugestimmt.

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