Gäste stehen Schlange für frisches Brot

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  Viel zu tun hatten die Bäcker am Brotfest, denn das Fest war an beiden Tagen gut besucht.
Viel zu tun hatten die Bäcker am Brotfest, denn das Fest war an beiden Tagen gut besucht. (Foto: Lothar Dittes)
ld und Lothar Dittes

Zum 16. Mal hat das „Brotfest“ des Narrenvereins „Wallenburger Zunft“ Dürbheim am Samstag und Sonntag vor der Zunftstube und dem Feuerwehrgerätehaus in Dürbheim stattgefunden. In dem Gebäude befinden sich noch zwei Backöfen, die alle zwei Jahre zum „Brotfest“ in Betrieb genommen werden.

Der Bäcker von der Bäckerei Licht aus dem benachbarten Balgheim hatte denn auch alle Hände voll zu tun, um über die beiden Tage die Nachfrage nach frisch gebackenem Brot und Flammkuchen zu stillen. Der zweijährige Rhythmus kommt daher, dass es früher in Dürbheim auch ein Dorffest gab. Dies ist aber zwischenzeitlich eingeschlafen.

Feier geht bis in die Nacht hinein

Am späten Samstagnachmittag startete das Fest. Für die musikalische Unterhaltung sorgten mit ihrer flott gespielten Musik „Die zwei Hofemer“. Bis in die späte Nacht hinein wurde gefeiert. Als am Sonntagmorgen ein kurzes, aber heftiges Gewitter über Dürbheim zog, hatte Zunftmeister Andreas Kauffmann schon große Sorgen, dass ihm das Festzelt weggeweht wurde und der Festplatz verwüstet sei. Aber „Gott sei Dank gab es keine Schäden zu vermelden“, so Kauffmann. So konnte der Sonntagmorgen mit einem zünftigen Frühschoppen starten. Die musikalische Unterhaltung übernahm der Musikverein Dürbheim unter der Leitung von Leo Mattes.

Die Bäcker hatten wieder viel zu tun und es gab regelrechte Schlangen von Menschen, die ein frisches Brot aus der Backstube kaufen wollten. Zum Mittagessen gab es auch anderes als frisches Brot, nämlich leckere Fleisch-Spieße mit Pommes und Bratwüste – natürlich mit Brot.

Neuer Platz soll beibehalten werden

Durch eine gegenwärtige Umleitung wurde das ganze Fest um einige Meter verschoben gegenüber dem früheren Standplatz. Mit diesem Umstand sind die Funktionäre der „Wallenburger Zunft“ nicht unglücklich, im Gegenteil. Dies soll nun in Zukunft so beibehalten bleiben, wenn in zwei Jahren das nächste Brot-Fest stattfindet.

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