Frittlinger denken über die Zukunft ihres Ortes nach

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Interessierte Bürger informieren sich an den ausgehängten Plänen.
Interessierte Bürger informieren sich an den ausgehängten Plänen. (Foto: Cäcilia Fiedler)
Cäcilia Fiedler

Zahlreiche interessierte Bürger hat Bürgermeister Dominic Butz am Montag zur diesjährigen Einwohnerversammlung in der Pfarrscheuer begrüßen können. Drei Themen hatte die Verwaltung für diesen Informationsabend vorbereitet.

Dies waren der Maßnahmenkatalog aus dem Dorfentwicklungsplan 2030, der Baustellenablauf am Einbahnring und die Hochwassergefahrenkarten. Alle drei Themen waren mit Plänen und Schaubildern an Stellwänden ausgestellt, und die jeweiligen Planer standen dabei für Fragen der Bürger zur Verfügung. Alle drei Themen wurden dann von den Fachreferenten dem Publikum vorgestellt.

Bürgerwerkstatt und Jugendkonferenz

So erläuterte Regine Guglielmo vom Büro Planstatt Senner, den Ablauf des Prozesses für die Erstellung des Dorfentwicklungsplans und stellte den Maßnahmenkatalog vor, der sich aus den Bürgerwerkstätten und der Jugendkonferenz ergab. Die einzelnen geäußerten Maßnahmen wurden in sechs Themenfelder unterteilt und jeweils gekennzeichnet, ob sie kurz-, mittel- oder langfristig erreichbar sind, wie teuer, wer verantwortlich ist und welche Priorität dahinter steckt. Aus dem ganzen Maßnahmenkatalog hat dann das Büro ein „Quartett“ gestaltet, das sie dem Bürgermeister übergab. Das Werk dient jetzt als Ideen- und Handlungsleitfaden für den Gemeinderat und die Verwaltung. Die Internetseite „Frittlingen 2030“ bleibt weiterhin bestehen.

Karl Mergenthaler vom Planungsbüro Hermle erläuterte den zeitlichen Ablauf beim Bau des Einbahnrings. Eine Brückensanierung in Wellendingen ab Juni brachte neue Rahmenbedingungen. Bis Ende Mai soll jetzt die Denkinger Straße mit der Einmündung in die Hauptstraße fertiggestellt werden, danach, wenn die Straße Richtung Wellendingen gesperrt ist, kann der LKW-Verkehr ins Gewerbegebiet über die Denkinger Straße erfolgen. Ab Juni wird dann mit dem Ausbau der Hauptstraße im Bereich Einbahnring begonnen und bis zum Herbst fertiggestellt.

Bei diesem Punkt kam es zu vermehrten Klagen von Anwohnern im Bereich Lembergstraße, da sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an die Sperrung der Straße aus Richtung Denkingen halten und dann sich einen Weg durch die Nebenstraßen suchen.

Karte zeigt von Hochwasser gefährdete Flächen

Sascha Messner vom Büro Breinlinger erläuterte schließlich die neuen Hochwassergefahrenkarten für die Gemeinde. Er erläuterte wie die Pläne für den Sulztalbach und den Leintalbach erstellt wurden und zeigte welche Flächen bei einem zehnjährigen und einem hundertjährigen Hochwasser überflutet werden, und welche notwendigen Maßnahmen ergriffen werden können.

Dazu gehören die Mauern entlang des Baches zu erhöhen, die Verdohlungseinläufe zu verbessern, oder den Bach offen zu legen. Mit den beiden Regenrückhaltebecken bestehe bereits eine wichtige Schutzmaßnahme.

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