Frittlinger Bauhofmitarbeiter haben viel zu tun

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Bauhofleiter Arno Mauch (Dritter v.l.) verteilt die Aufgaben für den Tag.
Bauhofleiter Arno Mauch (Dritter v.l.) verteilt die Aufgaben für den Tag. (Foto: Cäcilia Fiedler)
Cäcilia Fiedler

Auf die Frage, „was macht eigentlich der Frittlinger Bauhof?“ kann man nur feststellen, dass sein Arbeitsfeld sehr vielseitig ist. Die Arbeit geht den vier Männern um Bauhofleiter Arno Mauch jedenfalls sicher nicht aus und es wird nicht langweilig. Dabei sind dreieinhalb Stellen dem Bauhof zugerechnet und eineinhalb Stellen für Hausmeistertätigkeiten.

Man hilft sich aber gegenseitig aus. So helfen die Bauhofmitarbeiter zurzeit dem Hausmeister Achim Langheinrich in der Schule, wo in den Ferien eine Fluchttür eingebaut und in einem Klassenzimmer eine Akustikdecke angebracht wurde. Aber auch wenn in der Festhalle vor einer Veranstaltung der Schutzboden ausgebracht werden muss, hilft der Bauhof tatkräftig mit.

Brunnen werden regelmäßig geputzt

Diesen Sommer waren die Männer auch verstärkt an der Baustelle für den Einbahnring eingebunden, wo sie vor allem Rückbauarbeiten verrichtet haben und zum Beispiel den Hagenbrunnen abgebaut haben, der dann nach Fertigstellung der Bauarbeiten wieder aufgebaut wird. Die Brunnen zu putzen, gehört zu den regelmäßigen Arbeiten, wie auch das Leeren der neun Hundetoiletten.

Auch die Spielplätze werden wöchentlich gesäubert und die Geräte kontrolliert und nötigenfalls repariert. Im ganzen Ortsgebiet wurden jetzt auch Markierungen für die 30er-Zone und für die Rechts-vor-links-Regelung auf dem Asphalt angebracht. Auch in den Asylunterkünften gibt es immer wieder etwas zu reparieren.

Pflege des Friedhofs ist wichtig

Aktuell sind die Männer mit dem Schneiden der Hecken beschäftigt, und nach dem Regen gelte es auch wieder Rasen zu mähen. Besonders die Pflege des Friedhofs sei sehr zeitintensiv, betont Arno Mauch, denn hier seien viele Einwohner besonders anspruchsvoll. Zweimal im Jahr werden alle gemeindeeigenen Bäume kontrolliert. Bei großen Bäumen werden sie dabei von Spezialisten unterstützt. Das Salzlager für den Winterdienst ist bereits gefüllt und die Maschinen einsatzbereit. Da die Gemeinde immer größer werde, kämen sie beim Schneeräumen und Rasenmähen langsam an ihre Grenzen, betonen die Mitarbeiter unisono, und hier wäre ein weiteres Fahrzeug, das multifunktional einsetzbar ist, wünschenswert.

Arno Mauch hebt die gute Zusammenarbeit mit dem Bauhof in Denkingen hervor, da man sich unbürokratisch in vielem aushelfe. Andererseits nehme die Bürokratie immer mehr zu und er verbringe viele wertvolle Zeit am Schreibtisch statt draußen.

Verärgert äußern sich alle Mitarbeiter über abendliche Anrufe oder WhatsApp-Nachrichten von Bürgern, die auf irgend einen Missstand hinweisen, der beseitigt werden sollte, was aber locker bis zum nächsten Tag Zeit hätte.

Über den Sommer hat jeder Mitarbeiter nacheinander 14 Tage Urlaub gemacht. Ein Ferienjobber hat sie dabei bei den Arbeiten unterstützt.

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