Festwochenende des Frittlinger Musikvereins war ein voller Erfolg

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 Die Bira Böhmische Blasmusik spielte zum Abschluss der viertägigen Festivitäten in Frittlingen.
Die Bira Böhmische Blasmusik spielte zum Abschluss der viertägigen Festivitäten in Frittlingen. (Foto: Cäcilia Fiedler)
Cäcilia Fiedler

Mit dem Handwerkervesper und dem Abend mit der Bira Böhmischen Blasmusik hat das viertägige Fest zum 100jährigen Jubiläum des Musikvereins, verbunden mit dem Kreisverbandsmusikfest, einen schönen Abschluss gefunden. In der sehr gut besetzten Halle unterhielt zunächst der Jubiläumsverein die Gäste zum Handwerkervesper mit Wurstsalat, Schnitzelwecken oder Currywurst. Am Abend spielte dann die Bira Böhmische Blasmusik, die in Frittlingen bereits von Auftritten bei der Albvereinshütte bekannt ist.

Die 20 Musiker aus dem Raum Schömberg, deren Spieler aber von Weil der Stadt bis Schwenningen stammen, unterhielten die Besucher mit sehr gut und fein gespielten Polkas und Märschen. Immer wieder gab es Soli oder Duette, die viel Applaus ernteten, und doch konnten sich die Festgäste gut nebenher unterhalten.

Die beiden Vorsitzenden Tine Rothenbacher und Stefan Schweizer zeigten sich am Abend, obwohl sichtlich erschöpft, vollkommen zufrieden mit dem Festverlauf.

Es gab keinen zerbrochenen Bierkrug, keine Schlägerei, so Stefan Schweizer. Sie bekamen sehr viel Lob für die gute Organisation. Das ganze Dorf habe mitgeholfen. Weit über 600 Helfer waren über die vier Tage plus Auf- und Abbau im Einsatz, und fiel jemand aus, sprangen andere ein.

Neben den Helfern aus den Frittlinger Vereinen bekamen sie Unterstützung vom Musikverein Feckenhausen, dem Sportverein Egesheim und den Blue Berries aus Kolbingen. Viel Lob gab es von den Gästen für das elektronische Bestell- und Kassensystem, das gut funktionierte und dazu beitrug, dass die Besucher schnell mit Essen und Getränken versorgt wurden.

Den Gesamtchor – dieser war für viele Besucher mit das Eindrücklichste des Festes – und den Umzug überstanden alle Musiker trotz der enormen Hitze unbeschadet, doch im Zelt gab es im Anschluss noch sieben Hitzeopfer, die zu wenig getrunken hatten. Insgesamt sei es ein rundum gelungenes Fest gewesen, für das sich die über drei Jahre lange Vorbereitung gelohnt habe.

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