Schwäbische Zeitung

Das Spaichinger Freibad ist wieder geöffnet. Das Rottweiler Freibad ist nach der Corona-Pause noch früher dran gewesen. Welche Erfahrungen wurden dort gemacht? Regina Braungart befragte Jochen Schicht, Leiter Unternehmenskommunikation bei der ENRW Energieversorgung Rottweil.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Bis jetzt läuft alles reibungslos. Die überwiegende Mehrheit unserer Badegäste schätzt es sehr, dass wir – im Gegensatz zu vielen anderen Bädern in Deutschland – das Bad geöffnet haben, und hält sich an die Regeln.

Funktioniert das Zwei-Schicht-System?

An schönen Tagen kommt es vor, dass es sich vor allem gegen 14.30 Uhr (Öffnung zweite Schicht) etwas staut. In der einstündigen Schließzeit von 13.30 bis 14.30 Uhr wird nochmals verstärkt gereinigt und desinfiziert. Alle Badegäste können zuhause die aktuelle Besucherzahl jederzeit auf https://www.aquasol-rottweil.de/de/Freibad-Rottweil abfragen. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn nicht alle Gäste um 14.30 Uhr kommen, sondern verteilt. Wir hoffen natürlich sehr, bei reibungslosem Verlauf die Auslastungsobergrenze von 800 pro Schicht beibehalten zu können. Hier appellieren wir weiterhin an die Mithilfe jedes einzelnen Badegastes, die geltenden Regeln, insbesondere die Abstandsregel, einzuhalten.

Wie machen Sie es mit den Tickets? Gibt es Dauerkarten?

Dauerkarten werden keine angeboten, lediglich Einzeleintritte oder die etwas günstigeren Zehnerkarten.

Wie zählen Sie?

Nach dem Bezahlen erhält jeder Gast eine Magnetkarte, welche während des Besuchs verwahrt werden muss. Ein paar Meter weiter müssen dann noch Name und Telefonnummer hinterlegt werden. So wissen wir jederzeit genau, wie viele Besucher sich im Bad befinden.

Ist es wie beim Parkhaus, dass immer einer rein kann, wenn einer raus geht?

Nein, es dürfen einfach nicht mehr als 800 Personen gleichzeitig im Bad sein. Bislang wurden die 800 Besucher noch nie erreicht, will heißen: wir mussten in der laufenden Saison noch niemand abweisen.

Halten die Leute die Abstände ein?

Bislang waren die meisten Badegäste sehr diszipliniert. Lediglich ein paar Jugendliche wollten die Grenzen austesten.

Wie und mit wie vielen Mitarbeitern kontrollieren Sie die Einhaltung der Regeln?

Pro Dienst sind rund acht bis zwölf Personen im Einsatz, also bis zu 25 Personen am Tag.

Wie geht es weiter?

Ein weiterer sicherer Betrieb ist nur dann gewährleistet, wenn sich alle Gäste an die Abstands- und Hygieneregeln halten.

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