Der Regen schreckt Balgheimer Marktfans nicht ab

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 Gerne wollten Alea und Ayleen auf dem Adventsmarkt die Schafe der Schäferei Lohmüller streicheln, doch diese blieben lieber im
Gerne wollten Alea und Ayleen auf dem Adventsmarkt die Schafe der Schäferei Lohmüller streicheln, doch diese blieben lieber im Trockenen. (Foto: Herlinde Groß)
Herlinde Groß

Rechtzeitig zur Eröffnung des achten Balgheimer Adventsmarktes fing es an zu regnen. Doch die Balgheimer und auch viele Gäste aus den Nachbargemeinden konnte dies nicht verdrießen. Ein paar wenige Besucher waren mit Schirmen ausgestattet und der Marienplatz war voll von Besuchern. Unzählige Kerzen und Lichter gaben dem Markt ein besonderes Flair. Auch die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Hütten und Stände hatten die Marktbestücker mit vielen Lichtern dekoriert.

Viele Akteure boten dann vor der Lichterkulisse ein fast abendfüllendes Beiprogramm.

Eng zusammengepresst standen die Kinder der Grundschule Dürbheim vor dem Rathauseingang zur Eröffnung des Marktes, sangen und sagten unter anderem das beliebte Kindergedicht von James Küss „Die Weihnachtsmaus“ auf. Für weitere musikalische Unterhaltung sorgte gegen später der Musikverein mit adventlichen Weisen.

Für die Jüngsten gab es ein Gatter mit Schafen der Schäferei Lohmüller zum Streicheln der nassen Felle. Meistens blieben die Schafe aber in ihrem Wagen im Trockenen. Ein Karussell lud die Kinder ein, eine Runde zu drehen. Viele Kinder mussten dafür Schlange stehen. Auch die Kutsche vom Nikolaus, die unter dem großen Weihnachtsbaum stand, war bei den Kindern beliebt.

Ein Verweilen an den Verkaufsständen bot eine Riesenauswahl an Holz- und Bastelarbeiten, Gefilztem, Gestricktem, Modeschmuck und Schaffelle. Ein Stand hatte Socken aller Größen zur Auswahl. Er sieht seine Frau nur am Sockenstricken, gesteht der Ehemann. Von weitem roch man auch die Bienenwachskerzen, die für einen guten Zweck verkauft wurden. Auch viele andere Standbesitzer spenden einen Teil ihrer Einnahmen einem guten Zweck. Und wie es zu einem richtigen Adventsmarkt gehört, gab es auch jede Menge zu Essen und zu Trinken. Vor allem Glühwein, Feuerzangenbowle, Alpenglühn und auch nicht alkoholische Getränke flossen in reicher Menge.

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