Denkingen spendet für Hochwasseropfer

 Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eine Spendenaktion gestartet, an
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eine Spendenaktion gestartet, an der sich auch die Gemeinde Denkingen beteiligt. (Foto: Bernd Weißbrod / svl)
Schwäbische Zeitung

Nach der Hochwasserkatastrophe in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern reiht sich auch die Gemeinde Denkingen bei den Helfenden ein. Der Denkinger Gemeinderat hat spontan Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe zugesagt.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eine Spendenaktion gestartet. Unter der Adresse www.drk.de/dstgb können Kommunen und Privatpersonen für die Menschen in den Katastrophengebieten spenden und die Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort unterstützen. „Die Kommunen und Menschen in den betroffenen Regionen können auf die Solidarität der kommunalen Familie zählen“ sagt der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Bürgermeister Ralph Spiegler, in einer Pressemitteilung. Auch der Gemeindetag Baden-Württemberg unterstützt dieses Zeichen der Solidarität und Verbundenheit und ruft die Kommunen in Baden-Württemberg auf, sich mit Spenden oder einer aktiven Hilfe vor Ort zu beteiligen.

Diesem Ruf ist der Denkinger Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag auf Anregung von Bürgermeister Rudolf Wuhrer spontan und einstimmig gefolgt. Denkingen wird sich mit 3000 Euro, das entspricht etwas mehr als einem Euro pro Einwohner, an dieser Solidaritäts- und Wiederaufbauhilfe beteiligen.

Immer wieder hätten Hochwasser und Starkregen auch in der hiesigen Region Schäden angerichtet. Die jetzigen Schäden und vor allem die hohe Zahl an Todesopfern in den betroffenen Regionen wären damit nicht zu vergleichen. Es werde Jahre brauchen, um die Infrastruktur wieder aufzubauen. Diese Hochwasserkatastrophe habe eindrucksvoll gezeigt, dass man sich vor einem Starkregenereignis nur unvollkommen schützen könne. Auch der Kreis Tuttlingen könne jederzeit von einem solchen Unglück betroffen sein, gerade daher sei die Solidarität unter den Kommunen ein wichtiges Zeichen.

Meist gelesen in der Umgebung

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen