Bedarf an verlässlicher Grundschule ist da

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 Kindergartenleiterin Andrea Bronner.
Kindergartenleiterin Andrea Bronner. (Foto: Herlinde Groß)
Herlinde Groß

Den Jahresbericht des Katholischen Kindergartens St. Paul hat Leiterin Andrea Bronner im Gemeinderat vorgestellt. Zurzeit würden 67 Kinder, davon 21 Vorschüler, 17 mittlere, 17 kleine und elf Minis betreut. Sieben Kinder stünden auf der Warteliste und 21 Schulkinder würden im Projekt „verlässliche Grundschule“ betreut. Im kommenden Schuljahr seien bereits alle 70 Plätze belegt.

Für die verlässliche Grundschule seien ebenfalls bereits 23 Anmeldungen vorhanden. Dies zeige, dass hier Bedarf bestehe. Für das Schuljahr 2020/21 liefen schon Anfragen. Mit einer Vollzeitkraft und sieben Erzieherinnen in Teilzeit werde der Betrieb geleistet. Bisher sei allerdings eine 20 Prozent-Stelle offen, die ab 1. November wieder besetzt sei, informierte Bronner. Erfreulich sei, dass im kommenden Jahr zwei Praktikantinnen tätig sein würden.

In ihrem Rückblick ging die Leiterin auf alle Aktivitäten im vergangenen Jahr ein. Hierbei erwähnte sie auch die Elternabende mit Ergo-Referenten und das musikpädagogische Programm Singen-Bewegen-Sprechen. Dieses Angebot zur ganzheitlichen Förderung der Kinder sei weiterhin Bestandteil im Tagesablauf, zusammen mit RIT/Reflexintegration. Bürgermeister Rudolf Wuhrer bedankte sich beim Kindergartenteam für die pädagogische Arbeit und die „gute Zusammenarbeit“.

Da sich Zuhörer der Gemeinderatssitzungen immer wieder beschweren, dass sie einzelne Gemeinderäte und hauptsächlich Referenten sehr schlecht bis gar nicht verstehen, hat die Verwaltung ein Angebot bei der Firma Pfaff, Denkingen, für eine Lautsprecheranlage im Sitzungssaal eingeholt und dem Gremium unterbreitet. Es handelt sich um eine Konferenzanlage mit einem Masterplatz und neun weiteren Sprechstellen für die Sitzungsteilnehmer. Ein Großteil des Gemeinderates vertrat jedoch eine andere Meinung und wollte keine Anlage installiert haben. Die Verwaltung zog das Angebot deshalb zurück.

Forstamt

Mit einigen Ausnahmen haben sich die Gemeinden im Landkreis Tuttlingen in der Zwischenzeit für die Beförsterung durch ein kommunales Forstamt des Landkreises Tuttlingen ausgesprochen. Leider sei davon auszugehen, dass die vom MLR angekündigten Musterverträge vor der Kommunalwahl nicht vorliegen werden. Deshalb ermächtigte der Gemeinderat einstimmig den Bürgermeister, alle vertraglichen Regelungen in Bezug auf die Neuregelung der Beförderung zum 1.1.2020 mit dem Landkreis Tuttlingen ohne Vorbehalt abzuschließen.

Wasserversorgung

Der Abteilungsleiter Technischer Service von der Energie Versorgung Rottweil, Dipl. Ing. Tobias Stump, gab einen recht erfreulichen Jahresbericht über die technische Betriebsführung Eigenbetrieb Wasserversorgung. Die Wasserversorgung in Denkingen werde „hervorragend durch die ENRW Rottweil betreut und weist keine gravierenden Mängel auf“. Dies sei auch auf die getätigten Investitionen in der Wasserversorgung zurückzuführen, so Bürgermeister Rudolf Wuhrer: So wurden 25 neue Hausanschlüsse getätigt und 524 Hausanschlussleitungen neu verlegt. Der Ort besitze 26,2 Kilometer Hauptleitungen mit 2000 Meter GG-Leitungen, von denen sich zwei Drittel in der Hauptstraße befänden. Nach Empfehlung der ENRW sollten diese Leitungen sukzessive von 2020 bis 2024 mit je 200 Metern pro Jahr erneuert werden.

Insgesamt seien 105 223 Kubikmeter Wasser ins Netz geschickt worden, wovon 95 400 Kubikmeter verkauft worden seien. Der gesamte Wasserverlust belaufe sich auf 9 625 Kubikmeter. Die Schadensrate im Hauptleitungsnetz könne als „mittel“ eingestuft werden, sagte Stump.

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