Ausbildung wird groß geschrieben

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 Die beförderten Feuerwehrmänner zusammen mit dem neu gewählten Feuerwehrausschuss (v.l.): Kommandant Volker Kern, Stellvertrete
Die beförderten Feuerwehrmänner zusammen mit dem neu gewählten Feuerwehrausschuss (v.l.): Kommandant Volker Kern, Stellvertreter Arian Kurkowski, Bürgermeister Jochen Arno, Christian Maurer, stellvertretender Kreisbrandmeister Jürgen Zeller, Michael Schmid, Maike Maurer, Marion Franke (Michael Schmid fehlt auf dem Foto). (Foto: Herlinde Groß)
Herlinde Groß

Von vier Einsätzen, 17 Übungsabende der Gesamtwehr und vor allem von Weiterbildungen geprägt ist das Jahr 2018 gewesen, auf das die Feuerwehr Hausen ob Verena bei ihrer Jahreshauptversammlung zurück geblickt hat.

Nachdem diese erfolgreich einen Zugführerlehrgang in Bruchsal absolviert haben, beförderte Bürgermeister Jochen Arno den Kommandanten Volker Kern und dessen Stellvertreter Arian Kurkowski in der Versammlung zu Brandmeistern. Die Gemeinde sei dankbar für eine leistungsfähige Feuerwehr, die immer auf dem neuesten Kenntnisstand ist, sagte der Bürgermeister. Er lobte die ehrenamtliche Tätigkeit der Männer und freute sich, dass die Wehr zwei neue Mitglieder erhalten hat.

Auch sonst konnte Kommandant Volker Kern bestätigen, dass seine Wehrleute großen Wert auf Fort- und Weiterbildung legen. Den „Atemschutzgeräteträger in Tuttlingen“ besuchte Maike Maurer, „Notfalltraining Atemschutz“ Arian Kurkowski. Die „Absturzsicherung I“ besuchten Celine Berger, Thomas Niemann, Tim Rappenecker, Jannik Ruf, Lucas Van Beek, Martinus Van Beek und die „Absturzsicherung II“ belegten Maike Maurer und Thomas Niemann. Zusätzlich machte Maike Maurer die „Basisausbildung Motorsäge“.

Drei Feuerwehrfrauen sind dabei

Insgesamt besitzt die Wehr unter anderem zwei Zugführer, vier Gruppenführer, fünf Maschinisten, sieben Truppführer, acht Atemschutzgeräteträger, 19 Sprechfunker und fünf Jugendwarte. Die Einsatzabteilung setzt sich zusammen aus drei Feuerwehrfrauen und 19 Feuerwehrmänner, wobei das Durchschnittsalter der aktiven Wehr bei 32,5 Jahren liegt. In der Jugendabteilung sind vier Jungs und die Altersabteilung besitzt fünf Alterskameraden.

Von insgesamt 1777 geleisteten Stunden berichtete der Kommandant. Davon wurden 311 Stunden in der Jugendfeuerwehr, 180 Stunden in der Altersabteilung und 1286 Stunden in der Einsatzabteilung erbracht. 17 Übungsabende in der Gesamtwehr, vier Verkehrssicherungsdienste, sechs Feuersicherheitswachen und zwei Sonderausbildungen für Atemschutzgeräteträger wurden durchgeführt, berichtete Kommandant Volker Kern.

Über die Funkmeldeempfänger wurde die Wehr zu vier Einsätzen alarmiert. Eine Menschenrettung mit Unterstützung der Drehleiter, einem kleinen Dachstuhlbrand, Auslösung einer Brandmeldeanlage und beim Auspumpen von Wasser in einem Gebäude.

Bei Bekanntgabe eines wiederum voll bestückten Terminkalenders für 2019 mit Karpfenanlieger-Übung und Dorfweihnacht, wies Volker Kern noch auf das 90-jährige Bestehen hin, das im kommenden Jahr gefeiert werden kann.

Den Tätigkeitsbericht der Einsatzabteilung gab Arian Kurkowski. Hierbei erläuterte er die Inhalte der Übungsabende, bei denen sich die Feuerwehrleute auf den Ernstfall vorbereiten. Dazu gehört auch die Pflege und Wartung des Gerätehauses. Allerdings musste er mitteilen, dass die Übungsabende zum Teil sehr schlecht besucht wurden.

Dementsprechend konnten nur sechs Personen für fleißigen Probenbesuch ausgezeichnet werden. Fünf Mal gefehlt haben Maike Maurer und Daniel Hardrath, vier Mal Thomas Niemann und Reiner Werth, zwei Mal Arian Kurkowski und ein Mal Volker Kern.

Viel Spaß im Zeltlager

Jugendleiterin Celine Berger gab von 17 Übungsabenden der fünf Jungs, abwechselnd in Hausen und Gunningen, Kenntnis. Seit langem wurde wieder einmal eine 24-Stunden-Übung in Gunningen mit sechs Einsätzen durchgeführt. Viel Spaß hatte man beim Zeltlager in Hausen und dem Sommerabschluss. Zudem halfen die Jungfeuerwehrmänner beim Schlachtfest und dem Weihnachtsmarkt.

Schriftführerin Maike Maurer rief das vergangene Jahr nochmals in Erinnerung, während Kassenwart Günter Martin von einem kleinen Zugang in der Kameradschaftskasse berichten konnte. Die Altersabteilung sei stets zur Stelle, wenn Hilfe benötigt werde, versicherte Gert Bossert.

Für zehnjährigen Dienst in der Feuerwehr ehrte der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Zeller mit dem bronzenen Ehrenzeichen des Kreisverbandes Tuttlingen Christoph Martin und Christian Maurer. Dazu gab es von der Gemeinde und der Feuerwehr Geschenke.

Für die ausscheidenden Rainer Werth, Günter Martin, Jürgen Haller und Gert Bossert wurden Marion Franke, Maike Maurer, Christian Maurer und Michael Schmid neu in den Feuerwehrausschuss gewählt.

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