Aldinger Kinder schnitzen Rübengeister

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 Bisweilen war beim Schnitzen Unterstützung gefragt.
Bisweilen war beim Schnitzen Unterstützung gefragt. (Foto: Lothar Dittes)
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Da hat sich Zunftmeister Ralf Schräpel von den Narrenfreunden Aldingen gefreut: Mehr Kinder als erwartet, es dürften über 30 gewesen sein, waren mit ihren Eltern und Großeltern zum siebten Aldinger „Rübengeischterumzug“ zur Kindertagesstätte „Arche“ gekommen.

Der Verein hat sich für den Erhalt des heimischen Brauchtums stark gemacht und möchte sich so von dem seit ein paar Jahren über den Atlantik herübergeschwappten US-amerikanischen Halloween-Trend absetzen. Die Rüben wurden eigens von Landwirt Florian Beilharz gesät, so dass das heimische Landprodukt für die Kinder gestellt wurde. So machten sich die Mütter und Väter auf dem Freigelände der Kindertagesstätte an die Arbeit und höhlten mit Hilfe einer Akku-Bohrmaschine und dem dazu passenden Fräskopf die Rüben aus. Dann wurden die Nase und die Augen herausgeschnitzt und fertig war der „Rübengeist“ .

Nach dem phantasievollen Schnitzen ging es in die hereinbrechende Dunkelheit mit einem kleinen Umzug, der von der Jugendkapelle des Musikvereins Aldingen unter Leitung von Karl Jung musikalisch begleitet wurde. Ziel des Umzugs war der örtliche Marktplatz. Dort war für Speisen und Getränke gesorgt. Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister Ralf Fahrländer übernommen.

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