Ziegelbacher Bauerntheater zeigt „Auto gut – alles gut“

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Szene aus dem Schwank „Auto gut - alles gut“ mit dem Bauerntheater aus Ziegelbach.
Szene aus dem Schwank „Auto gut - alles gut“ mit dem Bauerntheater aus Ziegelbach. (Foto: Herbert Dreher)

Das Ziegelbacher Bauerntheater hat dem Publikum am vergangenen Wochenende in Worndorf Freude bereitet.

Die Theateraufführung der Ziegelbacher zählt in Worndorf zur Tradition. Freundschaftliche Bande pflegt der Ortschaftsrat mit dem Bauerntheater aus Ziegelbach. Die Theatergruppe kam am vergangenen Wochenende nun zum 32. Gastspiel in den Bürgersaal.

120 Theaterfreunde aus Worndorf und Umgebung, darunter zahlreiche Dauergäste aus vorangegangenen Aufführungen, ließen sich den Schwank „Auto gut – alles gut“ nicht entgehen und erlebten einen amüsanten Abend. Die Lachmuskeln wurden strapaziert, spontaner Applaus folgte bei einzelnen Szenen. Eines wäre fast ins Auge gegangen: In der jüngsten Aufführung zersprang die Prosecco-Flasche mit lautem Knall auf dem Bühnenboden. Nach einer Schrecksekunde war alles wieder im Griff, keiner wurde verletzt.

Langsam kam das titelgebende Auto im ersten Akt auf Touren. Gerda Feuerlein (Doris Grimm) musste ja erst die fahrtechnische Einweisung unter barschem Ton ihres Ehemanns Herbert (Charly Glaser) über sich ergehen lassen. Sie hatte zwar einen Führerschein, aber nicht für den VW-Käfer ihres Ehemanns und Autofanatikers. Nachbar Ulli Ramscher (Andy Glaser) hatte nur Augen für deren Tochter Regina (Lisa Häfele). Mit Unterstützung seiner Kumpels Sigi (Martin Häfele) und Max (Kilian Hierlemann) sollte die Freundschaft der Beiden, wenn auch mit List, gefestigt und öffentlich werden.

Udo Fröhlich (Ottmar Bendel), ein weiterer Nachbar, war in der Szenerie völlig überflüssig und musste manches ertragen. In dieser Besetzung steigerte sich das Geschehen im zweiten und dritten Akt. Zum Besuch von Ullis reicher Tante, wurde eine Party organisiert – doch die Tante ließ auf sich warten. So musste Ullis Kumpel Sigi als „Ersatztante“ einspringen. Der Beifall der Besucher für diese Frauenrolle war garantiert. Die Verwirrung war perfekt, als plötzlich zwei Tanten auf der Bühne erschienen. Im Happyend löste sich das verwirrende Spiel, Auto gut - alles gut, oder wie es immer heißt „Ende gut – alles gut“.

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