Im Schatten der Sonnenschirme erfreuten sich die Besucher an der vielseitigen Blasmusik der fünf Gastkapellen auf dem Dorfplatz
Im Schatten der Sonnenschirme erfreuten sich die Besucher an der vielseitigen Blasmusik der fünf Gastkapellen auf dem Dorfplatz in Schwandorf beim Hof- und Straßenfest des Musikvereins. (Foto: Herbert Dreher)
hd

Das Hof- und Straßenfest des Musikvereins Schwandorf ist seit Jahren ein Publikumsmagnet. Das herrliche Sommerwetter lockte die Besucher in Scharen auf den Dorfplatz zwischen Bürgersaal und Ortsverwaltung. Sie wurden mit perfekter Blasmusik von fünf Gastkapellen bestens unterhalten.

Zum Auftakt beim Fassanstich präsentierte sich die Blaskapelle „HolzSchlagBlech“ mit einem böhmisch-mährischen Repertoire an Polkas und beliebten Marschklängen bei ihrem dritten Gastspiel in Schwandorf. Szenenapplaus erhielten die Solisten für ihre brillanten Aufführungen. Dirigent Simon Löw hat mittlerweile ausreichend Erfahrung beim Fassanstich. Zwei Hammerschläge und einer zur Sicherheit, „a zapft i‘sches“ und Vorsitzender Markus Roth ließ das kühle Bier für Musikanten und Gäste in die Gläser laufen. Es folgte ein unterhaltsamer Abend bis weit nach Mitternacht.

Zum Frühschoppen tags drauf gab die Musikkapelle aus Sauldorf ihr Stelldichein und sorgte mit ihrem Auftritt unter Dirigent Mathias Wischnewski für Oktoberfeststimmung. Die fast zählbaren Regentropfen störten die Besucher beim vielseitigen Angebot zum Mittagstisch nicht. Die aufgestellten Sonnenschirme dienten kurzzeitig als Regenschirme. Nahtlos folgte der Wechsel mit den Musikanten aus Worndorf und Dirigent Rolf Rentschler für die Nachmittagsstunden.

Gut besucht war der Feierabendhock am Montag. Zunächst unterhielt die Musikkapelle „Eintracht“ Buchheim mit ihrem Dirigenten Felix Schmid mit bester Blasmusik. Dirigent Rolf Aigner lockte seine Musikkameraden zum Festausklang nochmals aus der Reserve. Für die Herdwanger Musiker war dies der erste Auftritt in Schwandorf. Markus Roth und seine Mitstreiter hatten eine arbeitsreiche Woche mit Aufbau, drei Tagen Festveranstaltung und Abbau. Hand in Hand lief die Bewirtung der vielen Gäste mit einem eingespielten Team, welches auch durch Familienmitglieder der Musiker Unterstützung fand.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen