Silke Porath las mit viel Leidenschaft Geschichten aus ihren Büchern vor. (Foto: Winfried Rimmele)

Ein Dutzend Frauen und ein Mann haben beim Leseabend im wahrsten Sinne des Worts an den Lippen von Silke Porath geklebt. Sie wollten kein Wort aus den Lesepassagen verpassen. Mit viel Leidenschaft und Einfühlungsvermögen erzählte Porath, Mutter einer Patchworkfamilie mit vier Kindern und einem Hund, Geschichten aus dem zweiten Buch ihrer Mops-Trilogie „Mops und Möhren“.

VHS-Leiterin Iris Winter hatte nicht zu viel versprochen, als sie Silke Porath als außergewöhnliche und sympathische Autorin ankündigte. Lustige Alltagsgeschichten und Kriminalfälle, bei denen Pater Pius ermittelt, waren ebenso im Fundus der Autorin zu finden wie Tipps für Frauen hinsichtlich Figur- oder Beziehungskonflikten. Für die Handtasche, dem „Bermuda-Dreieck der Frau“, wünschte sich Porath eine Innenbeleuchtung. Aber da die Designer meist männlich seien, gäbe es eher eine Innenbeleuchtung für Autos als für eine Handtasche. Bei „Ein Schuh kommt selten allein“ drehte sich natürlich alles um Schuhe, Schuhe, Schuhe. Dabei sei ein Blasenpflaster ein unverzichtbares Utensil, so die Autorin, was aber im heillosen Durcheinander der Handtasche nicht zu finden sei.

Die Zuhörer quittierten die Ausführungen und Tipps mit viel Beifall. Zum Schluss gab Porath noch ein Geheimnis preis: Im Frühjahr 2014 solle ein Krimireiseführer im Gmeiner-Verlag von ihr und Sören Prescher erscheinen. Ein pensionierter Kommissar fährt durch die Gegend entlang der Donau und erzählt rückblickend an verschiedenen Orten, unter anderem auch in Neuhausen ob Eck, von Mord und Totschlag und von außergewöhnlichen Kriminalfällen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen