Märchenhaft ist es am Wochenende im Freilichtmuseum zugegangen.
Märchenhaft ist es am Wochenende im Freilichtmuseum zugegangen. (Foto: wr)
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Dreimal märchenhaft hat sich das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck am Wochenende präsentiert. Erstens hat sich das ganze Museumsdorf in eine Märchenwelt verwandelt. Zweitens war das Wetter mit der strahlenden Sonne märchenhaft. Und drittens war die Besucherzahl märchenhaft: 3500 Besucher tauchten in die phantasievolle Welt im Museum ein.

Viele kleine Besucher stimmten sich in Kostümen als Prinzessin, Fee, Pirat, Zauberer oder Hexe auf die Reise durch die Märchenwelt ein. Das Museumsdorf verwandelte sich in den Häusern und Wiesen zu einer Zauberwelt und Märchenstätte. Zu Beginn nahm Hannelore Hafner die Kinder auf eine Führung durch das Museumsdorf mit. Eine gute Fee hatte eine Zauberschere dabei, die aus einem Stück Papier wundervolle Figuren schnitt.

Im Mittelpunkt des Märchentages stand die Hexe Raija, die mit Elixieren die Verletzungen der Waldtiere behandelte. Die Kinder versorgten die Tiere mit Tinkturen aus der Hexenküche und munterten sie mit Streicheleinheiten auf. Die Kinder mussten bei der Schatzsuche besondere Aufgaben lösen, um am Ende bei Rapunzel den Schatz abzuholen. Die Märchenerzählerin Sigrid Mauthe nahm im Weberhaus die Besucher mit Flötentönen ins Märchenreich der Gebrüder Grimm mit.

Der Märchenerzähler „Jorge der Wanderer“ entführte im Biehle-Haus die Besucher mit Geschichten aus dem hohen Norden in das Reich der unbekannten Märchen und Geschichten. Jürgen Steiert aus Krauchenwies hatte sein Puppentheater aufgebaut, um mit Rumpelstilzchen und Schlossgespenst die Puppen tanzen zu lassen. Bei Linde Kappeler bastelten die Kinder einen Zauberstab, mit dem sie versuchten, die Eltern, Omas und Opas so zu verzaubern, dass auch ein Eis im Museumslädele oder beim Eiswagen mit einem Lohhofeis heraussprang.

Bei Margarete Liehner wurden Stofftaschen mit einem Kartoffel-Druck verziert. Viele Kinder hatten eine Märchenkrone gebastelt, Nudelketten bemalt und Märchenmasken gebastelt. Vollbehangen fühlten sich die kleinen Museumsbesucher für ein paar Stunden als Prinz oder Prinzessin. Noch dazu ein geschminktes Gesicht mit phantasievollen Bildern machte die Märchenfigur vollkommen. Sabine Heinzelmann als Frau Holle ließ es zwar nicht schneien, dafür gab es Brotscheiben mit selbst hergestelltem Butter. Sabrina, Janosch, Vincent, Sabine und der Sepp aus Feldhausen genossen den Familienausflug und ließen sich mit Frau Holle ablichten.

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