Aktionstag des Albvereins lockt viele Familien an

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Winfried Rimmele

Der Familienaktionstag des Arbeitskreises „Donau“ im Heuberg-Baar-Gau im Schwäbischen Albverein hat am Sonntag die kühnsten Erwartungen übertroffen. 350 Kinder und 200 Erwachsene kamen zur Ski- und Wanderhütte der ausrichtenden Ortsgruppe Neuhausen.

Viele Familien nutzten das tolle Wetter, um einen Waldspaziergang zu machen. Die Strecke war drei Kilometer lang und sogar mit Kinderwagen zu begehen sowie mit verschiedenen Stationen versehen. Der Startschuss für die einzelnen Gruppen von etwa zehn Personen erfolgte durch den Jugendleiter Andreas Klauß.

Die erste Station übernahm der Ortsverband Tuttlingen, an der man mit Gegenständen ein Waldbild malen konnte. Vor allem die Kinder waren bei den Stationen gefordert. Die Erwachsenen leisteten dem Nachwuchs Hilfestellung. Die zweite Station unterhielt der Ortsverband Wurmlingen mit „Adlerauge“ mit einem Test des Einprägens von Gegenständen, die auf einem Geländeabschnitt ins Gedächtnis eingeprägt und nach einer Veränderung wieder richtig eingeordnet werden mussten. Schon von Weitem hallten den Wanderern Klarinetten- und Gitarrenklänge entgegen. Die Mitglieder der Ortsgruppe Seitingen-Oberflacht luden Groß und Klein zum Tanzen und Singen ein.

Gleich zwei Stationen unterhielt der Ortsverband Eßlingen. Zum einen lauschten die Teilnehmer den Tierstimmen im Wald, um zu erraten, mit welchem Tier sie es zu tun haben. Nach ein paar hundert Metern zog ein Duft von etwas Essbarem die Teilnehmer des Familienaktionstages an. Der Vorsitzende des OV Eßlingen, Werner Fuß, hatte mit seinen Helfern mitten im Wald seine fahrbare Küche aufgebaut, um den Wanderern Apfelküchle und Striebele zu servieren.

Da Wandern und Essen durstig macht, war man an der Station der Ortsgruppe Spaichingen bestens aufgehoben. Nachdem die Birnen geschreddert und ausgepresst waren, schmeckte der Birnensaft besonders lecker.

An der nächsten Station konnten die Teilnehmer bei der Ortsgruppe Durchhausen ein Andenken an den Aktionstag basteln. Ein Holzschmuck aus Baumscheiben von verschiedenen Baumarten, eingeölt mit Olivenöl, war ein sichtbares Zeichen und eine Art Orden für die erfolgreiche Teilnahme an der Familienwanderung. Auch die Ortsgruppe Nendingen war mit zwei Stationen vertreten. An der einen Station befand sich ein Bär auf einem großen Bild, auf das mit Pfeil und Bogen geschossen wurde. Mancher Bogenschütze erlegte den Bären schon beim ersten Versuch. An der anderen Station formten die Kinder aus flüssigem Beton einen Apfel, der bis zur Zielankunft „betonhart“ wurde.

Die Ortsgruppe Neuhausen hatte eine knifflige Station aufgebaut. Nur durch das Schütteln und mit dem Gehörsinn mussten die Dinge in den Schachteln den Bildern zugeordnet werden. Hier stießen auch die Erwachsenen an ihre Grenzen. Für die Kinder gab es am Ende des Parcours noch eine Wurst und ein Getränk gratis.

Wer nach der Wanderung noch nicht genug hatte, war an den Basteltischen der Ortsgruppe Neuhausen bestens aufgehoben. Es wurden Styroporflieger hergestellt und zum Jungfernflug gestartet oder Steine bemalt. Es zeigte sich einmal mehr, dass man Familien zur Wanderung mit Erlebnis- und Mitmachaktionen animieren kann, was die Zahl von 550 Teilnehmern eindrucksvoll unter Beweis stellte.

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