VfL Mühlheim empfängt VfB Bösingen

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 Der VfL Mühlheim, hier im Spiel gegen Pfullingen, hofft gegen den VfB Bösingen auf einen Heimsieg.
Der VfL Mühlheim, hier im Spiel gegen Pfullingen, hofft gegen den VfB Bösingen auf einen Heimsieg. (Foto: hkb)
Wilfried Waibel und Reiner Neff

Am Samstag kommt es auf dem Sportgelände Ettenberg in der Fußball-Landesliga Württemberg zum Bezirksderby gegen den VfB Bösingen. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr. Im Vorspiel siegte der VfL in Bösingen 2:1. Es war für die Mühl-heimer der erste Sieg im dritten Spiel nach der überraschenden Trennung vom Trainergespann Andreas Probst/Ingo Röhrer.

Die Teams stehen mit jeweils 35 Zählern auf Rang sieben (VfB Bösingen) beziehungsweise acht (VfL Mühlheim), wobei der VfB Bösingen ein Spiel weniger ausgetragen hat. Es ist klar, wer dieses Spiel für sich entscheiden kann, der ist gesichert und braucht für den Rest der Saison keine Angst mehr um den Klassenerhalt haben. Der Verlierer sollte allerdings den Relegationsplatz weiter im Auge haben.

Der VfL hat in den vergangenen fünf Spielen zwei gewonnen, davon am vergangenen Sonntag beim FC Gärtringen mit 3:1. „Ein ganz wichtiger Sieg, der für das Selbstvertrauen meiner Mannschaft wichtig war“, so Trainer Maik Schutzbach. Für ihn ist das Duell gegen Bösingen „das nächste große Spiel“ auf Augenhöhe. „Es werden am Ende wahrscheinlich Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden“, so Schutzbach.

Ohne Sebastian Gleich

Richtig gefreut hat Mühlheims Trainer, dass die beiden VfL-Torjäger, Maximilian Bell und Max Drössel die Torflaute beendet haben. Schutzbach hat großen Respekt vor dem VfB Bösingen mit seinem Trainer Michael Neumann. „Es ist unheimlich schwer, gegen die zu gewinnen“ gesteht der Mühlheimer. Am Samstag steht der Abwehrrecke Sebastian Gleich nicht zur Verfügung. Er ist geschäftlich in Indien.

Beim VfB Bösingen weiß man, dass die Trauben, sprich die Punkte, für jeden Gegner auf dem Ettenberg hoch hängen. Um dort bestehen zu können, will der VfB zur mannschaftlichen Geschlossenheit zurückfinden. Denn die hat man zuletzt nicht erkennen können. „Das mannschaftliche Auftreten, das uns zuvor so stark gemacht hat, hat uns in vielen Partien der Rückrunde gefehlt. Dadurch waren wir zu anfällig“, moniert Neumann. „Es ist unbedingt notwendig, dass jeder Einzelne auch für seinen Nebenmann arbeitet“, so der Coach.

Damit einher geht für Neumann auch ein verbessertes Freilaufverhalten, um dem ballführenden Spieler mehr Lösungsmöglichkeiten zu verschaffen. „Außerdem müssen wir unsere Passqualität und unser Zweikampfverhalten wieder verbessern. Ob der Gegner versuchen wird, uns vorne zuzustellen oder tief hinten drin steht, spielt dann auch keine Rolle“, unterstreicht Neumann.

Personell kann der Bösinger Übungsleiter bis auf den am Knie verletzten Innenverteidiger David Kopf aus dem Vollen schöpfen.

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