Telekom macht Hoffnung auf schnelles Internet

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In der jüngsten öffentlichen Sitzung des Mühlheimer Gemeinderats hat sich das Gremium mit dem glaserfaserbasierenden Breitbandausbau durch die Telekom befasst. Dazu war der Regio-Manager Infrastrukturvertrieb, Klaus Domscheit aus Rottweil, anwesend, der nicht nur dem Mühlheimer Rat, sondern auch für die Zuhörer interessante Ausführungen machte.

So soll Mühlheim im Zuge der integrierten Netzstrategie bis Ende 2018 fertiggestellt sein. Weil in der Mühlheimer Vorstadt, im Griesweg, seit Jahren eine Betriebsstelle der Telekom untergebracht ist, habe Mühlheim einen gewissen Vorteil, sagte der Telekom-Mitarbeiter, der dem Gremium Mut machte, dass der Breitbandausbau bis Ende 2018 klappen werde. Die Bevölkerung und vor allem die ortsansässigen Betriebe seien auf das schnelle Internet angewiesen, gab Bürgermeister Jörg Kaltenbach dem Telekom-Mitarbeiter mit auf den Weg.

Im Laufe der Sitzung sprach sich der Gemeinderat für den vereinfachten Lärmaktionsplan für die Hauptverkehrsstraßen im vereinfachten Verfahren aus. Im Zuge der öffentlichen Beteiligung sind zwei Stellungnahmen bei der Verwaltung eingegangen, die für zwei Maßnahmen, die einer Lärmminderung sowie die einer Geschwindigkeitsüberwachung, dienen sollen: die Installation eines stationären Blitzers in der Beuroner Straße sowie eine nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer sowie eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Stundenkilometer vom Ortsschild (Beuroner Straße) in Richtung Fridingen. Beide Vorschläge aus der Bevölkerung fanden weder auf dem Landratsamt noch beim Polizeipräsidium Tuttlingen die entsprechende Grundlage.

Blitzer wohl kein Thema

Auch das Regierungspräsidium Freiburg bestätigte die Einschätzungen der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes Tuttlingen und der Polizei, die besagen, dass zur Installation eines stationären Blitzers durch das geringe Unfallaufkommen und das unauffällige Geschwindigkeitsverhalten in der Beuroner Straße die Grundlage fehle. Ebenso auch einer nächtlichen Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer.

Vom Ergebnis her, so Bürgermeister Jörg Kaltenbach, sei dies für die betroffenen Anwohner unbefriedigend, weil doch eine nicht unerhebliche Lärmbelästigung vorhanden sei. Diese stehe aber unter den Eingriffsmöglichkeiten des Landesverkehrsministeriums.

Kurz und schmerzlos wurde der Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffen für das Schöffengericht Tuttlingen und dem Landgericht Rottweil vom Gemeinderat Mühlheim zugestimmt. Als Schöffen vorgeschlagen wurden: Dagmar Leibinger, Finkenweg 15; Karl Heinz Hofmann, Schubertstraße 1; Roland Sum, Rosenweg 10 und Fritz Buschle, Schulstraße 15. Die Vorschlagsliste wird nun eine Woche lang auf dem Rathaus öffentlich ausgelegt.

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