Spender-Sein ist ganz einfach

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 Mit über 180 neuen Registrierungen für die Deutschland weite Stammzell-Bank DKMS ist die zweitägige Aktion in Mühlheim sehr erf
Mit über 180 neuen Registrierungen für die Deutschland weite Stammzell-Bank DKMS ist die zweitägige Aktion in Mühlheim sehr erfolgreich verlaufen. Dazu hieß es „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“. (Foto: Waibel)

Die Raiffeisenbank Donau-Heuberg hat sich zum 200. Geburtstags des Gründervaters Friedrich Wilhelm Raiffeisen etwas Besonderes einfallen lassen. Die Raiffeisenbank Donau-Heuberg hat für zwei Tage die Bevölkerung in der Region zu einer kostenlosen DKMS-Typisierung aufgerufen. Mit insgesamt 184 neuen Spenderwilligen aus der Mühlheimer Aktion haben die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Donau-Heuberg, allen voran eine der Hauptverantwortlichen Annalena Kiehne, einen nicht erwarteten Erfolg verbuchen können.

Zusammen mit der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) setzt sich die Raiffeisenbank Donau-Heuberg dafür ein, dass viele Blutkrebspatienten eine neue Chance auf Leben erhalten. Bereits im Vorfeld der zweitägigen Spendenaktion hat die Bank der DKMS in Tübingen eine Geldspende in Höhe von 3000 Euro zukommen lassen. Darüber hinaus hat die Mühlheimer Bank für alle 184 neuen Spender die zusätzlichen Kosten von 35 Euro pro Spender übernommen. So war die Registrierung nach dem Motto „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“ für alle 184 völlig kostenlos.

Tatkräftig unterstützt wurde die Raiffeisenbank Donau-Heuberg bei der zweitägigen Aktion von den Aktiven der DRK-Ortsgruppe Mühlheim. Die Ortsgruppe stellte an beiden Tagen genügend Helferinnen und Helfer an den Tischen im Sitzungsraum im Obergeschoss der Bank ab, die die Registrierung vor Ort übernahmen und in richtige Bahnen lenkte. Und wer „nach getaner Arbeit“ dann wollte, wurde noch mit Kaffee und Zopfbrot oder Getränken von Bankangestellten verköstigt.

In die Datenbank der DMKS können alle Personen aufgenommen werden, die die medizinischen Voraussetzungen erfüllen, zwischen 17 Jahre und 55 Jahre alt sind, derzeit in Deutschland leben und die Aufnahmekriterien sowie das Aufnahmeverfahren verstehen.

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