Der Stettener Friedhof war Thema im Gemeinderat.
Der Stettener Friedhof war Thema im Gemeinderat. (Foto: Archiv: Waibel)
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Der Stettener Ortschaftsrat hat öffentlich im Sitzungszimmer des Stettener Rathauses getagt. Der Sitzung ging eine Besichtigung auf dem Stettener Friedhof voraus. Auf dem neu gestalteten Parkplatz ist zusätzlich mehr Versickerungsfläche geschaffen worden.

Aus der Mitte des Ortschaftsrats wurden Bedenken geäußert, dass es bei Starkregen zu einer Flussbildung kommen könnte und sich dieser seinen Weg durch das angrenzende Neubaugebiet bahnen könnte. Dies wird nochmals geprüft, gegebenenfalls sollen Sickerflächen geschaffen werden. Planer Achim Ketterer erläuterte das neu angelegte Konzept. Durch das neu geschaffene Grabfeld würden die bisher vorhandenen Charakteristika des Friedhofs aufgegriffen und zusammengeführt. Für das Kolumbarium ist geplant, dass die Stettener Firma Höpfl und Harfmann einen Dachaufbau installiert, um der raschen Verwitterung der Steine entgegenzuwirken. Der Installation soll eine Grundreinigung der Steinplatten folgen.

Bevor es ins Sitzungszimmer ging, wurde die Sitzung zunächst im Gemeindezentrum fortgeführt. Der Ortschaftsrat stimmte sich mit Vertretern der Musikkapelle und den Bachreibern ab, was bei der Ausgestaltung des neuen Vorhangs zu beachten ist. Nach kurzer Diskussion einigte man sich auf ein helles Blau, das dem bisherigen Vorhang ähnelt und am besten zum Charakter der Halle passt.

Es soll wieder lange und kurze Vorhänge geben. Als Verblendung um die Bühnen herum wird ebenfalls ein Vorhang angefertigt. Außerdem wurde die Ersatzbeschaffung Sicherheitsbeleuchtung für das Gemeindezentrum beschlossen. Dazu hatte Bürgermeister Jörg Kaltenbach das Angebot der Firma Waizenegger, Mühlheim, empfohlen, das anstatt eines Austauschs der bestehenden Batterie einen Umbau der Beleuchtung auf LED vorsieht und dadurch die nötige Batteriekapazität reduzieren soll. Dies sei zwar um 2000 Euro teurer, die Investition aber auf lange Sicht wirtschaftlicher.

Um die Verkehrssituation am Ortseingang Donaustraße zu entschärfen, gibt es einen neuen Vorschlag: Anstatt den Straßenverlauf neu zu gestalten, sollen Inseln als verkehrstechnische Einengung installiert werden, die zur Verlangsamung des Verkehrs beitragen. Außerdem soll im Hinblick auf die Parksituation vor und neben dem Rathaus in Stetten etwas unternommen werden. Der Ortschaftsrat will vor dem Gebäude drei Parkplätze markieren lassen und ein Schild „Rettungsgasse freihalten“ platzieren.

Von einem großen Kopier- und Zeitaufwand berichtete Hauptamtsleiter Volker Lewedey zum Punkt „Sitzungsvorlage“. Allein der Papierverbrauch betrage für beide Gremien rund 45 000 Seiten Papier pro Jahr. Der Ortschaftsrat begrüßte die Umstellung auf Tablets und kann sich sehr gut eine Lösung vorstellen, in der ein Drittel der Kosten von den Ortschaftsräten selbst getragen werden und zwei Drittel von der Stadt Mühlheim. Wünschenswert sei je ein Modell von Apple und ein Android-Modell, damit jeder seinen persönlichen Favoriten auswählen kann.

Der Radweg zwischen Mühlheim und Stetten ist schlecht ausgeleuchtet. Dies gilt vor allem für den unteren Bereich „Am Nussbühl“, wo zudem ein Poller mittig auf dem Radweg ist, sowie für den Teil unter der Brücke.

Die Beleuchtung dort ist schon länger ein Thema in der Bevölkerung. Eine erste Berechnung ergab seinerzeit Kosten von 130 000 Euro. Darüber hinaus bestehe die Gefahr, dass die Beleuchtung durch das Donau-Hochwasser beschädigt wird, hieß es im Ortschaftsrat. Der Vorschlag ist, das Thema durch wirksame Solarleuchten deutlich kostengünstiger umzusetzen.

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