Sanierung der Schulstraße soll noch 2021 starten

Hier soll der künftige Waldkindergarten seinen Standort haben. Für den Bienenstand im Hintergrund wird ein neuer Standort gesuch
Hier soll der künftige Waldkindergarten seinen Standort haben. Für den Bienenstand im Hintergrund wird ein neuer Standort gesucht. (Foto: Waibel)
Wilfried Waibel

Die Spendenaktion für den Waldwagen des Kindergartens läuft gut, die Sanierung der Schulstraße wird vorbereitet und auch in Sachen Radwege könnte es in Stetten rasch vorangehen. Das waren die Themen im Ortschaftsrat:

Waldwagen für den Kindergarten: Zum Stand des Wagens im Wald, der für den Kindergarten in Stetten errichtet werden soll, haben Ortsvorsteher Emil Buschle sowie Kindergartenleiterin Sarah Roth und Silvia Schaible als verantwortliche Mitarbeiterin der Stadtverwaltung im Ortschaftsrat berichtet. Buschle führte aus, dass die vom Kindergarten mit Hilfe der Verwaltung und der Elternschaft initiierte Spendenaktion auf einem guten Weg sei. Aktuell lägen Spendenzusagen in Höhe von fast 10 000 Euro vor. Man sei mit weiteren Sponsoren in Verhandlungen. Des weiteren sind 15 000 bis 18 000 Euro aus den Mitteln der Paul und Dora Leibinger-Stiftung vorgesehen, insgesamt wird das Vorhaben zwischen 50000 und 60000 Euro kosten, so Buschle auf Nachfrage unserer Zeitung.

Zwischenzeitlich sind Baumschnitt- und Rodungsarbeiten auf dem Gelände vorgenommen worden. Die Verbandsbauverwaltung ist dabei, die Ausschreibung vorzubereiten. Auch die Überlegung, ein festes Bauwerk zu errichten, stehe im Raum. Dies ist allerdings nicht im Sinne des Kindergartenteams und der Elternschaft. Das Kindergartenteam ist zuversichtlich, dass die Arbeiten bis zum Herbst abgeschlossen werden können.

Sanierung der Schulstraße: Über den gegenwärtigen Stand der vorbereitenden Arbeiten gab Verbandsbaumeister Aldo Menean einen kurzen Abriss. Durch ein Beweissicherungsverfahren sollen vorhandene Schäden an den Gebäuden festgehalten werden. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten sollen gleichzeitig auch andere Gewerke, wie zum Beispiel die Verlegung der Stromdachständeranschlüsse, die Gasanschlüsse und die Breitverbandverkabelung geklärt werden.

Was die zeitliche Planung der Arbeiten angeht, soll das Projekt noch 2021 starten. Sollte allerdings der Baubeginn erst im Spätherbst möglich sein, sei es sinnvoller mit den Arbeiten erst 2022 zu beginnen. Dies müsste dann aber haushaltstechnisch entsprechend geklärt werden. In diesem Zusammenhang wird auch abgeklärt, wie die einzelnen Häuser erreicht werden können. Ebenso müssten Regelungen bezüglich der Zufahrten von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Müllabfuhr gefunden werden.

Radwege: Im Rahmen des Sonderprogramms Radwegebau „Stadt und Land“ ist ein Kooperationsprojekt mit der Stadt Tuttlingen geplant. Wie Bürgermeister Jörg Kaltenbach und Ortsvorsteher Emil Buschle erklärten, soll der Verbindungsweg Nendingen – Stetten gemeinsam neu asphaltiert werden. Hierfür sei mit einem Landeszuschuss von 50 Prozent zu rechnen. Der städtische Eigenanteil betrage rund 40 000 Euro.

Die eigentumsrechtliche Problematik sei gelöst, so dass das Projekt relativ schnell umgesetzt werden könne. Man werde die Maßnahme in Abstimmung mit den landwirtschaftlichen Vertretern koordinieren. Solange müsse als alternative Route die Strecke entlang der Bahnlinie genutzt werden. Aus Rücksichtnahme gegenüber der Landwirtschaft und der touristischen Nutzung des Radweges, erfolgt die Umsetzung im Herbst.

Ortsvorsteher Buschle sagte weiter, dass zwischenzeitlich ein neues Radwegeprogramm durch Bund und Land aufgelegt worden ist. Demzufolge könne man mit Zuschüssen bis zu 90 Prozent rechnen. Dies sei eine einmalige Chance, wenn es darum gehe, den Bereich zwischen Rathaus Stetten und der Mühlheimer Oberstadt neu zu gestalten. Dort gebe es einige Zwangspunkte, so unter anderem der Brückendurchlass beim ehemaligen Gasthof Schützen. In diesem Zusammenhang müsse aber auch die Frage nach der Beleuchtung des vorhandenen Radweges und der Querung bei der „alten Mühle“ diskutiert werden. Man müsse relativ schnell in die Planung einsteigen, um das Zuschussprogramm nutzen zu können.

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