Rettungswache bleibt Region auf jeden Fall erhalten

Lesedauer: 5 Min
Die Mühlheimer Rettungswache bleibt auf Dauer. Bei einem Gespräch vor Ort wurde dies jetzt mitgeteilt. Unser Bild zeigt (von lin
Die Mühlheimer Rettungswache bleibt auf Dauer. Bei einem Gespräch vor Ort wurde dies jetzt mitgeteilt. Unser Bild zeigt (von links) den stellvertretenden Landesgeschäftsführer der ASB, Daniel Groß, Mühlheims Bürgermeister Jörg Kaltenbach, den Tuttlinger ASB-Geschäftsführer Marcus Mehlhose und das Beiratsmitglied Nadin Bühler. (Foto: Waibel)
wlw

Die Rettungswache in der Mühlheimer Vorstadt, die vom ASB-Rettungsdienst betreut wird, ist fast auf den Tag genau ein Jahr alt. Die Institution hat sich in dieser kurzen Zeit bereits bewährt. Die Rettungswache in Mühlheim wird der Region auf jeden Fall erhalten bleiben, das ist sicher.

Der zuständige Bereichsausschuss mit Vertretern der Krankenkassen und der Rettungsdienste hat die Befristung in seiner letzten Sitzung aufgehoben. „Die Hilfsfristen haben sich in der Region seit der ASB-Rettungswache in Mühlheim deutlich verbessert. Da die Rettungswache sich in Mühlheim zu einer Dauereinrichtung entwickeln kann, steigen wir in die Planung für ein festes Gebäude im Umfeld des neuen Feuerwehrmagazins ein. Im Sommer nächsten Jahres werden wir den Zuschussantrag stellen“, sagte Daniel Groß, der stellvertretende Landesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) aus Stuttgart in Mühlheim.

In einem Gespräch zwischen Bürgermeister Jörg Kaltenbach und den Vertretern des ASB, an dem auch der Geschäftsführer des ASB Tuttlingen, Marcus Mehlhose, teilnahm, kam die Freude über die Entfristung dank der Entscheidung des Bereichsausschusses deutlich zum Ausdruck. Zugleich wurde mehrfach der Wunsch geäußert, die Rettungswache an sieben Tagen in der Woche und nicht wie jetzt, von Montag bis Freitag, also fünf Tage in der Woche besetzen zu dürfen. Bisher gibt es im Kreis Tuttlingen vier Rettungswachen, Mühlheim ist die fünfte Einrichtung dieser Art. Einziges Manko in Mühlheim ist, dass die Rettungswache von Montag bis Freitag nur in der Zeit von 7 bis 19 Uhr einsatzfähig ist und ab 19 Uhr quasi vom DRK-Notfalldienst abgelöst wird.

Jetzt wäre es für die ganze Region wichtig, dass die Rettungswache nicht nur fünf, sondern sieben Tage in der Woche für etwaige Notfälle und die Versorgung der Patienten und Kranken von etwa 15 000 Einwohnern der Region zuständig ist. „Wir würden uns wünschen, dass hier eine ganzheitliche Versorgung der Region gewährleistet werden kann“, äußerte sich der stellvertretende Landesgeschäftsführer aus Stuttgart deutlich zum Mühlheimer Standort. Die anderen vier Standorte im Landkreis Tuttlingen sind auf sieben Tage in der Woche so ausgelegt. Die Entscheidung darüber, ob fünf Tage oder sieben Tage in der Woche, entscheidet der Bereichsausschuss im Oktober.

Bürgermeister Jörg Kaltenbach und für die Vertreter des ASB-Rettungsdienstes war es in dem Gespräch wichtig, den Standort Mühlheim voranzubringen. Dazu gehören auch die konkreten Planungen, die Rettungswache in den kommenden Jahren bei der neuen Feuerwache zu etablieren. Dazu stellte Bürgermeister Jörg Kaltenbach Überlegungen vor, wie die neue Feuerwache und eine Rettungswache vor Ort harmonieren könnten. Trotz mancher Unwägbarkeiten sei man mit dem jetzigen Standort in der Mühlheimer Vorstadt sehr zufrieden, berichteten die ASB-Mitarbeiter in Mühlheim vor Ort. Derzeit ist die Mühlheimer Rettungswache mit einer kompletten Besatzung bestückt. Dazu gehören auch zwei hochwertige Rettungsfahrzeuge, wovon eines nur als Ersatz für etwaige Ausfälle dient.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen