Probst: „Ich habe ein gutes Gefühl“

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 Nach der leidvollen 2:3-Niederlage gegen den TV Darmsheim (Spielszene) hoffen die Mühlheimer Landesliga-Fußballer am Samstag g
Nach der leidvollen 2:3-Niederlage gegen den TV Darmsheim (Spielszene) hoffen die Mühlheimer Landesliga-Fußballer am Samstag gegen den SV Nehren auf einen Heimsieg. (Foto: hkb)
Wilfried Waibel

Zum dritten Heimspiel in der noch jungen Fußball-Landesligasaison erwartet am Samstag der VfL Mühlheim um 15.30 Uhr auf dem Sportgelände Ettenberg den SV Nehren. Die Gastgeber nehmen momentan den achten Rang ein, der SV Nehren steht auf dem 14. Platz in der 16er-Staffel.

Der Gast aus dem Fußballbezirk Alb musste zuletzt im Heimspiel gegen den FV 08 Rottweil mit einem 3:3 zufrieden sein. Das hat beim SV Nehren für Ärger gesorgt, weil man gegen den Aufsteiger einen Sieg eingeplant hatte. So fehlt bei den Gästen auf der Habenseite noch der erste Dreier. Drei Unentschieden stehen zwei Niederlagen gegenüber.

Der VfL Mühlheim steht zwar um fünf Plätze besser da, hat aber nur drei Zähler Vorsprung gegenüber dem SV Nehren. „Das ist schnell aufgeholt“, gibt VfL-Trainer Andy Probst zu bedenken. Nachdem das zweite Heimspiel verloren wurde (2:3 gegen TV Darmsheim), hofft man im Mühlheimer Lager, dass diese Niederlage am Samstag mit einem Heimsieg ausgebügelt werden kann.

„Wir müssen es einfach schaffen, von der ersten Sekunde an hellwach zu sein, und sich vor allem nicht in den ersten Minuten überraschen lassen“, sagt der Coach, der wegen einiger Ausfälle in der Innenverteidigung das Team umbauen muss. Mit dem angeschlagenen Maik Schutzbach, dem verletzten Leon Waizenegger und Sebastian Gleich, der einen privaten Termin wahrnimmt, fehlen gleich drei gesetzte Spieler beim Gastgeber. Probst setzt im dritten Heimspiel auf das Können seiner Mannschaft: „Die können’s ja, das haben sie auch in Holzhausen gezeigt. Jetzt müssen wir es nur auf eigenem Platz umsetzen, dann ist es mir nicht bange. Ich habe für Samstagnachmittag ein gutes Gefühl.“

Die Gäste aus dem Bezirk Alb waren schon 2015 und 2016 auf dem Ettenberg. Der VfL Mühlheim hofft auf drei Punkte heute Nachmittag, um den Abstand zum unteren Tabellenfeld wahren zu können und dass man nicht gleich von Anfang an mit dem Rücken zur Wand steht. Vor allem wäre auch wieder einmal wichtig, ein siegreiches Zu-Null-Spiel auf dem Ettenberg nach 90 Minuten abschließen zu können. Nur die ersten drei Teams in der Tabelle haben mehr Tore geschossen, als der VfL Mühlheim. Auf der anderen Seite aber auch weniger bekommen. Mit 6:9 Toren haben die Nehrener ein negatives Tore-Konto.

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