Neues Baugebiet steht vor Erschließung

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Wilfried Waibel

In der Sitzung des Mühlheimer Gemeinderats ist der Bebauungsplan „Mühlenösch-Erweiterung“ vom Gremium einstimmig abgesegnet und der Beschluss zur Offenlage gebilligt worden.

Stadtplaner Henner Lamm informierte das Gremium nochmals über den derzeitigen Stand. Das Baugebiet in der Mühlheimer Vorstadt ist mittlerweile sehr begehrt, das bestätigt die große Nachfrage mit aktuell über 90 Interessenten auf der Bewerberliste. In dem Gebiet sollen 75 Einfamilienhäuser und acht Mehrfamilien-Bauten Platz finden.

Im Bebauungsplan ist eine maximale Geschosszahl von zwei Vollgeschossen und eine Wandhöhe von maximal 6,50 Meter festgesetzt. Durch die Begrenzung der Firsthöhe auf maximal 8,50 Meter wird ein geneigter Dachaufbau ermöglicht und gleichzeitig der Bau eines weiteren, dritten Geschosses ausgeschlossen.

Die Offenlage und Behördenbeteiligung wird, wie Bürgermeister Jörg Kaltenbach sagte, im Zeitraum vom 20. Juli bis einschließlich 20. August durchgeführt. Wenn keine weiteren wesentlichen Widersprüche und Verfahrensverzögerungen auftreten, kann der Bebauungsplan noch im Herbst als Satzung beschlossen werden.

Familienhelferin kommt gut an

Im weiteren Verlauf der Sitzung waren auch die Mitglieder des Stettener Ortschaftsrates am Ratstisch und nahmen, zusammen mit dem Gemeinderat, einen Erfahrungsbericht von Melanie Buschle-Hipp zur Kenntnis, die seit Januar 2014 in Mühlheim und im Landkreis Familienbesuche anbietet.

Sie bringe den Eltern beim ersten Besuch ein kleines Geschenk mit, was bisher immer sehr gut angenommen werde, sagte sie. Dazu gibt Buschle-Hipp einen sogenannten Familien-Wegweiser aus und stellt in Mühlheim die von der Stadt selbst ausgearbeitete Fibel dazu. Bisher seien, so Buschle-Hipp, ihre Besuche gerne angenommen worden. Wenn Eltern keinen Besuch wünschen, wird das zur Kenntnis genommen und respektiert.

Bericht der Schul-Sozialarbeiterin

Einen weiteren, nicht alltäglichen Bericht nahmen die beiden Gremien von Schul-Sozialarbeiterin Lucia Hof zur Kenntnis. Die Sozialarbeiterin ist seit Oktober 2017 an der Realschule und an der Grundschule (Lippachtalschule) mit einem Stellenumfang von 50 Prozent an beiden Schulen tätig.

Derzeit zählen beide Schulen insgesamt 613 Schüler. Während Rektorin Margot Ulmer von der Grundschule und Rektor Rainer Abbt von der Realschule die Arbeit der Sozialarbeiterin lobten und ihr Anerkennung zukommen ließen, gab Lucia Hof den Dank zurück. Mit den beiden Rektoren bestehe Einvernehmen. Am Anfang, so Lucia Hof, seien die Beratungsangebote an die Eltern nur zögerlich angenommen worden.

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