Neuer Biber aus Holz begrüßt die Gäste am Infostand

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Der neue Biber aus Eichenholz weist auf den sogenannten Biber-Point auf der Fahr- und Wanderstrecke zwischen Mühlheim und Fridin
Der neue Biber aus Eichenholz weist auf den sogenannten Biber-Point auf der Fahr- und Wanderstrecke zwischen Mühlheim und Fridingen hin. (Foto: Wilfried Waibel)
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Der beliebte Biber-Point auf dem Rad- und Wanderweg zwischen Mühlheim und Fridingen hat ein neues Wahrzeichen erhalten: einen aus einem Eichenholz-Block geschnitzten und gesägten Biber. Seit rund 13 Jahren sind diese Nagetiere vor allem am Wulfbach in der Mühlheimer Altstadt wieder heimisch und seit acht Jahren gibt es einen von Planer Achim Ketterer gestalteten Biberinformationsstand am Weg nach Fridingen.

Seinerzeit hatte Karl-Heinz Maurer (Sägewerk Maurer) bereits einen schön gestalteten, mannshohen Biber aus Holz geschaffen. Der Zahn der Zeit hatte jedoch an dem Kunstwerk genagt. Jetzt hat der Buchheimer Holzkünstler Tilo Strobel ein neues Biberkunstwerk für den Informationsstand gefertigt. Das fein herausgearbeitete Tier hat er aus einem Eichenblock herausgesägt.

Stadtgärtner Bernhard Hagen und Bauhofmitarbeiter Karl-Egon Buschle haben den Biber auf einem extra dafür hergestellten Holzsockel befestigt und mit einem Fundament versehen. Jetzt begrüßt das freundlich lächelnde Nagetier die Wanderer und Radfahrer am sogenannten Biber-Point.

Der Standort am Radweg vermittelt eindrücklich das Zusammenleben zwischen Mensch und Biber, das nicht immer ganz einfach ist. Diese Erfahrung haben auch die Mühlheimer gemacht. Der Biber gilt als ein überaus intelligentes Lebewesen, das außerdem seinem Ruf als Landschaftsarchitekt alle Ehre macht.

Der Biber-Informationsstand in Mühlhem soll Verständnis für die Lebensweise der Tiere und dem von ihm gestalteten Lebensraum entwickeln. Dies ist in den vergangenen Jahren gut gelungen. Für viele Mitbürger ist der Biber ein selbstverständlicher Teil des Ökosystems geworden und hat sich seinen Lebensraum zurückerobert.

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