Nachbarschaftshilfe entwickelt sich gut

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Die 22 Helferinnen und Helfer der Nachbarschaftshilfe in Mühlheim und Stetten haben insgesamt über 1700 Stunden Unterstützung geleistet. (Foto: Symbol: Patrick Pleul / dpa)
Schwäbische Zeitung
Wilfried Waibel

Die Nachbarschaftshilfe in Mühlheim und Stetten entwickelt sich weiter positiv. Seit Frühjahr 2017 haben Yvonne Beck und Gisela Traub die Einsatzleitung der Nachbarschaftshilfe übernommen. Beide können jetzt eine gute Bilanz ihres ersten Einsatzjahres ziehen.

Im vergangenen Jahr wurden von 22 Helferinnen und Helfern insgesamt über 1700 Stunden Nachbarschaftshilfe geleistet. Die über 1700 Stunden verteilen sich auf 177 Einsätze. Die beiden Einsatzleiterinnen würden sich über weitere personelle Verstärkungen bei den Helfern sehr freuen.

Um neue Helferinnen zu gewinnen und Angehörige bei der Betreuung zu unterstützen, läuft seit dem Herbst ein neuer Kurs für die Häusliche Betreuung in der Altenhilfe. Mit Unterstützung der Katholischen Landfrauenbewegung und der AOK Pflegekasse werden 13 Teilnehmer an insgesamt 18 Abenden im Katholischen Gemeindehaus von fachkundigen Referenten geschult. Am 19. April sollen in einem feierlichen Rahmen die Kurszertifikate ausgegeben werden.

Die Nachbarschaftshilfe ist unter dem Dach des Fördervereins St. Elisabeth angesiedelt. Dessen Vorsitzender Harald Traub sowie Bürgermeister Jörg Kaltenbach sind dankbar für die Wiederaufnahme der finanziellen Förderung der Nachbarschaftshilfevereine durch den Landkreis. Im Rahmen der im vergangenen Jahr vom Kreistag beschlossenen Seniorenpolitischen Rahmenkonzeption wurde ein Förderrahmen von 15 000 Euro jährlich für die Nachbarschaftshilfevereine neu geschaffen. Dies bedeutet, dass jeder Verein mit 1500 Euro an Unterstützung rechnen darf.

Dieses Geld sei sehr gut angelegt, so Bürgermeister Jörg Kaltenbach. Schließlich trage es dazu bei, dass älteren und hilfsbedürftigen Menschen so lange wie nur möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden kann.

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