Mühlheimer weihen Turnerheim ein

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Wilfried Waibel

Im Rahmen des Festakts zur Einweihung des Turnerheims auf dem Ettenberg hat es eine Überraschung gegeben: Bürgermeister Jörg Kaltenbach heftete dem völlig überraschten Vorsitzenden des Turnvereins Mühlheim, Hans-Peter Buhl, die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an.

Seit fast 30 Jahren bringe sich Buhl in vielfältiger und verantwortlicher Weise zum Wohle des Vereins ein, seit 16 Jahren als Vorsitzender, sagte der Bürgermeister in seiner Laudatio. Für Buhl sei auch die gesellschaftliche Verantwortung seines Vereins wichtig.

Der Turnverein Mühlheim gehöre nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den größten und aktivsten Vereinen der Stadt. Buhl sei es auch wichtig, mit seinem TVM über den Tellerrand hinauszuschauen.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste hat der Turnverein Mühlheim sein frisch renoviertes Turnerheim auf dem Ettenberg eingeweiht. Nach rund 14-monatiger Umbauarbeit wurde dem Haus am Donnerstagabend von Pfarrer Gerwin Klose der kirchliche Segen erteilt. In einer kurzweiligen Diaschau ging einer der Begleiter des Umbaus, Rainer Langeneck, auf das Turnerheim ein.

Alte Baracke ist die Wiege des heutigen Turnerheims

Bereits vor 1953, im Jahr 1950, habe man sich beim Turnverein Gedanken über eine eigene Begegnungsstätte gemacht und sich vor 66 Jahren eine alte Baracke im Lager Mühlau in Tuttlingen angeschaut. Die Baracke ist im Grunde genommen die Wiege des heutigen Turnerheims. Mehrere Erweiterungen und Modernisierungen in den mehr als sechs Jahrzehnten hat das Gebäude auf dem Ettenberg erlebt. In den vergangenen beiden Jahren hat das Turnerheim unter fleißiger Mitarbeit der Mitglieder eine neue Terrasse (2017) und ein neues Innenleben (2018) erhalten.

„Darauf sind wir richtig stolz“, sagte der Vorsitzende Hans-Peter Buhl unter großem Beifall. Mit Helmut Heppeler aus Tuttlingen und Hans-Jürgen Kossack habe man zwei Männer gefunden, die sich in vielen Sachen ergänzten und dem Haus ihren Stempel aufdrückten. Viele, Junge und Alte, hätten sich beim Umbau vorbehaltlos eingebracht. Die Mitarbeit im Verein habe zum guten Gelingen des Projekts beigetragen.

Mehrere tausend ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet

Stolz ist man zurecht beim Turnverein, dass es gelungen ist, das Turnerheim für Jung und Alt als heimelige Vereinsstätte werden zu lassen. Glücklich zeigt man sich beim Turnverein darüber, dass es in der zweijährigen Bauzeit zu keinen nennenswerten Unfällen gekommen sei.

Namens der Mühlheimer Vereine war es der Mühlheimer Vereinsring-Vorsitzende Thomas Kalmbach, der die Grüße und Glückwünsche für den gelungenen Umbau überbrachte. Man könne sehen, was die Gemeinschaft alles möglich machen könne, sagte er.

Bürgermeister Jörg Kaltenbach sah in der Feier einen gelungenen Abschluss für die größte Einzelbaustelle des Turnvereins. Der gesamte Gastraum und die Gartenterrasse seien in mehreren tausend ehrenamtlichen Arbeitsstunden geschaffen worden.

„Tag der offenen Tür“

Der Turnverein feiert die Gesamtrenovierung des Turnerheims am Samstag, 18. Mai, und Sonntag, 19. Mai, mit einem großen Fest und einem „Tag der offenen Tür“.

Am Samstag beginnt um 20 Uhr eine 90er-Party mit DJ Egon.

Am Sonntag ist ab 11 Uhr Frühschoppen mit den „Rehragoulern“. Ab 12 Uhr gibt’s Mittagstisch und nachmittags ist Kaffee und Kuchen vorbereitet.

Ab 14 Uhr warten die Turnmäuse mit ihren Aufführungen. Dazu gibt’s Kinderschminken, Basteln und eine Spielstraße.

Im Rahmen des Festakts zur Einweihung des Turnerheims auf dem Ettenberg hat es eine Überraschung gegeben: Bürgermeister Jörg Kaltenbach heftete dem völlig überraschten Vorsitzenden des Turnvereins Mühlheim, Hans-Peter Buhl, die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an.

Seit fast 30 Jahren bringe sich Buhl in vielfältiger und verantwortlicher Weise zum Wohle des Vereins ein, seit 16 Jahren als Vorsitzender, sagte der Bürgermeister in seiner Laudatio. Für Buhl sei auch die gesellschaftliche Verantwortung seines Vereins wichtig.

Der Turnverein Mühlheim gehöre nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den größten und aktivsten Vereinen der Stadt. Buhl sei es auch wichtig, mit seinem TVM über den Tellerrand hinauszuschauen.

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