Jürgen Zinsmayer beerbt Stefan Waizenegger

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 Die neue Führungsmannschaft des GVV Donau-Heuberg (von links): Stellvertreter Jörg Kaltenbach, der neue Vorsitzende Jürgen Zins
Die neue Führungsmannschaft des GVV Donau-Heuberg (von links): Stellvertreter Jörg Kaltenbach, der neue Vorsitzende Jürgen Zinsmayer, seine Stellvertreterin Claudette Kölzow und der scheidende Vorsitzende Stefan Waizenegger. (Foto: Waibel)
wlw

Der Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Donau-Heuberg hat in der öffentlichen Verbandsversammlung im Foyer der Festhalle Mühlheim mit dem Renquishausener Bürgermeister Jürgen Zinsmayer einen neuen Verbandsvorsitzenden für die nächsten fünf Jahre gewählt. Der bisherige Verbandsvorsitzende, der Fridinger Bürgermeister Stefan Waizenegger, gab den Vorsitz turnusgemäß ab. Zinsmayer war bisher Stellvertreter von Stefan Waizenegger.

Als die beiden gleichberechtigten Stellvertreter wählten die Vertreter der sieben stimmberechtigten Kommunen den Mühlheimer Bürgermeister Jörg Kaltenbach und die Buchheimer Bürgermeisterin Claudette Kölzow. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Damit wurde die 2014 seitens der Städte Fridingen und Mühlheim vorgeschlagene Einführung eines rollierenden Systems bei der Wahl des Verbandsvorsitzenden erstmals umgesetzt. Ob dies so beibehalten wird, obliegt der Entscheidung der sieben Mitgliedsgemeinden bei zukünftigen Wahlen.

Bereits vorher waren mehrere ehemalige Mitglieder der Verbandsversammlung, darunter Johann Beck aus Bärenthal, als einer der längstgedienten für 25 Jahre, mit einem Weinpräsent des Verwaltungsverbands von Waizenegger verabschiedet worden. Waizenegger verpflichtete abschließend die Mitglieder der Verbandsversammlung per Handschlag.

In einer ersten Aussage nach seiner Wahl sagte der neue Verbandsvorsitzende Zinsmayer: „Der Verband ist mir sehr wichtig.“ Er hoffe auf ein faires Miteinander aller sieben Kommunen. Als Ziele für die nächste Zeit sieht der neue Verbandsvorsitzende eine Organisationsuntersuchung, die die Wünsche aller sieben Gemeinden mitberücksichtigt, eine gelingende Umstellung auf das kaufmännische „Doppik-System“ und die Stabilisierung der Personaldecke im Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg. Zinsmayers Stellvertreter Kaltenbach sprach die Hoffnung aus, dass der Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg einen gemeinsamen Weg finden möge, „den alle auf der Basis gegenseitigen Vertrauens mitgehen können“. Einer der Anwesenden sah es als ein gutes Zeichen an, „dass zum ersten Mal nach 20 Jahren bei der Neukonstituierung der Verbandsversammlung einvernehmliche Worte“ gesprochen wurden.

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