Das Gemeindezentrum in Stetten wird nach 30 Jahren auf Vordermann gebracht.
Das Gemeindezentrum in Stetten wird nach 30 Jahren auf Vordermann gebracht. (Foto: Archiv)

Seit 30 Jahren steht das Gemeindezentrum in Stetten. Das Bauwerk, das liebevoll „GZ“ genannt wird, bedarf nun einer Auffrischung. Der Ortschaftsrat hat mehrere Arbeiten beauftragt, um das kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Zentrum des Ortes aufzuhübschen.

Nach langer und intensiver Nutzung war die Zeit für neue Stühle gekommen. Der Stettener Ortschaftsrat entschied sich bei einer Bemusterung für das gleiche Modell, das bereits für die Mühlheimer Festhalle vor vier Jahren beschafft worden ist. Sitzpolster und Rückenlehne sind wie in der Festhalle in anthrazit gehalten. Die 250 neuen Stühle wurden von der Wendlinger Firma Kaiser Sitzmöbel bereits geliefert. Zudem wurden auch noch einige neue Tische beschafft.

Rund 100 alte Stühle haben bereits einen Abnehmer bei sechs Vereinen gefunden. Ein Teil der Stühle verbleibt im Gemeindezentrum als Reserve. Die restlichen Stühle werden für das Projekt von Pfarrer Bonaventure Kambotuu gespendet und sind zukünftig in einer Schule in Ghana im Einsatz.

Der Ortschaftsrat hat nach einer Bestandsaufnahme des Verbandsbauamtes in Fridingen entschieden, dass sämtliche Fenster, die großen Leimbinder an der Glasfront, das Foyer, der Treppenaufgang sowie die Holzlamellen im Saal gestrichen werden. Die beschädigten Fliesen im Foyer und im Treppenaufgang sollen wie die schadhafte Stelle im Boden vor dem Ausschankbereich saniert werden. Einen nicht unerheblichen Teil der Arbeiten wird Hausmeister Raimund Nock in Eigenregie durchführen.

Stefan Praxl von der gleichnamigen Firma für Licht- und Tontechnik in Rielasingen-Worblingen ist beauftragt, den Vorhang zu reparieren. Damit soll das Ärgernis, dass dieser unzuverlässig funktioniert, nach vielen Jahren endlich ein Ende haben. Auch die Küche soll zeitgemäß ausgestattet und dabei das eine oder andere Gerät, das in die Jahre gekommen ist, ersetzt werden.

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