Flüchtlingsarbeit: Bilanz fällt durchwachsen aus

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Im Rahmen der Gemeinderatssitzung in Mühlheim hat Integrationsmanager Volker Seelos eine Bilanz der Flüchtlingsarbeit in Mühlheim aus den vergangenen viereinhalb Jahren gegeben.

Der Integrationsmanager, der selbst einmal gewähltes Mitglied des Mühlheimer Gemeinderats war, ist seit viereinhalb Jahren für den Landkreis, vor allem für die beiden Städte Mühlheim und Fridingen in Sachen Integration tätig. Bürgermeister Jörg Kaltenbach dankte Volker Seelos für die nicht leichte Arbeit. In Mühlheim habe man grundsätzlich versucht, die Flüchtlinge gut zu begleiten, betonte Kaltenbach.

Die Bilanz der viereinhalb Jahre von Volker Seelos ist „gemischt“ ausgefallen. Von sechs Jugendlichen, für die eine Ausbildungsstelle gefunden worden war, hätten drei ihre Lehre abgebrochen. Die schulischen Anforderungen seien mit ein Hauptgrund gewesen, so Seelos. Oft seien auch die Eltern der Jugendlichen überfordert gewesen.

Der Integrationsmanager wird seine Arbeit zum 30. Juni beenden. Nachfolgerin wird zum 1. Juli Tanja Herter aus Trossingen. Sie wird vor allem die Flüchtlings-Gruppen Fridingen und Mühlheim begleiten. Das Büro bleibt weiterhin im katholischen Gemeindehaus in Mühlheim.

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