Bürgermeister besuchen die gemeinsame Kläranlage

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Klärmeister Thomas Buschle (Zweiter von rechts) stellte den Böttinger Bürgermeister Benedikt Buggle (links), den Mühlheimer Bürg
Klärmeister Thomas Buschle (Zweiter von rechts) stellte den Böttinger Bürgermeister Benedikt Buggle (links), den Mühlheimer Bürgermeister Jörg Kaltenbach (daneben) und Helmut Götz aus Mahlstetten( links) die Funktionsweise der Verbandskläranlage vor. Auf dem Bild fehlt Kolbingens Bürgermeister Konstantin Braun. (Foto: Waibel)

Im Jahr 2004 ist der Abwasserzweckverband Donautal-Heuberg gegründet worden. Nach rund zwölf Jahren der Kontinuität und Zusammenarbeit hat es jetzt durch das Ausscheiden von Gerhard Minder als Bürgermeister von Mahlstetten und Böttingen einen Wechsel im Verwaltungsrat gegeben. Neben dem Verbandsvorsitzenden Jörg Kaltenbach als Mühlheimer Vertreter und Konstantin Braun als Kolbinger Bürgermeister, gehören dem aktuellen Vierergremium auch die neu gewählten Bürgermeister von Mahlstetten, Helmut Götz, und Böttingen, Benedikt Buggle, an.

Die kürzlich stattgefundene erste Verwaltungsratssitzung diente in erster Linie den neuen Bürgermeistern dem Kennenlernen der Struktur des Verbandes sowie der Verbandskläranlage. Verbandsvorsitzender Jörg Kaltenbach bot den neuen Kollegen Benedikt Buggle und Helmut Götz eine faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe an. Dies nahmen beide gerne an. Einvernehmlich verständigte man sich darauf, dass künftig Benedikt Buggle die Nachfolge des ausgeschiedenen Gerhard Minder als stellvertretender Verbandsvorsitzender einnehmen soll. Zunächst nimmt er diese Aufgabe kommissarisch wahr. Bei der nächsten Verbandsversammlung soll Buggle offiziell zur Wahl vorgeschlagen werden.

Nachfolger von Minder ist Buggle

Dank der im Jahre 2011 durch den Anschluss der Gemeinde Böttingen getätigten Großinvestitionen ist die Verbandskläranlage in Mühlheim auf dem neuesten technischen Stand. Dies ist mit ein Hauptgrund, warum die aktuelle Betriebserlaubnis bereits jetzt bis Ende des Jahres 2024 behördlich genehmigt ist.

Mühlheims Klärmeister Thomas Buschle erläuterte jetzt den Verwaltungsratsmitgliedern bei einem Rundgang durch die Anlage, dass voraussichtlich nur im Bereich der Steuerung in den kommenden Jahren Investitionen in nennenswertem Umfang auf der Agenda stehen. Mit großer Sachkenntnis erläuterte Thomas Buschle die Arbeitsweise der Verbandskläranlage in Mühlheim. Besonders auffällig sind momentan die hohen Wassermengen, die im Vergleich zum Vorjahr bewältigt werden müssen.

Im gesamten Jahr 2015 sind rund 685 000 Kubikmeter Abwasser durch die Kläranlage gereinigt worden. Aktuell kurz vor der Jahresmitte, sind bereits rund 620 000 Kubikmeter Abwasser angefallen. Thomas Buschle machte deutlich, dass die vielen Starkregenereignisse der vergangenen Wochen zwar eine Herausforderung, aber kein ernsthaftes Problem für die moderne Kläranlage darstellen: „In Trockenphasen verbleibt das Klärwasser mehrere Tage in den verschiedenen Becken, bei Gewittern und anderen Starkregenereignissen lediglich 12 bis 14 Stunden. Die Reinigungsqualität vor der Abgabe in die Donau ist jedoch gleich hoch“, so Klärmeister Buschle abschließend.

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