Ausstellung zeigt ein „malerisches Mühlheim“

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 In die Mühlheimer Historie eintauchen können die Besucher der Ausstellung.
In die Mühlheimer Historie eintauchen können die Besucher der Ausstellung. (Foto: Waibel)
wlw

Die Ausstellung „Malerisches Mühlheim – Ansichten und Anekdoten aus Dorf und Stadt“ ist bereits vier Wochen vor dem Mühlheimer Städtlefest im Vorderen Schloss eröffnet worden. Der Heimatverein und das Museum Oberes Donautal haben mit der Ausstellung und der Eröffnung im Vorfeld einen tollen Einstieg geschaffen. Der Heimatverein hat damit innerhalb kurzer Zeit einen wichtigen Beitrag für das kulturelle Leben geschaffen.

Die Ausstellung ist für jeden Besucher eine gelungene Reise in die Heimat und gleichzeitig eine Zusammenstellung von Malereien verschiedener Künstler, wie sie in Mühlheim bisher noch nie zu sehen war. Egal ob Josef Alfons Wirth, der Tuttlinger Hugo Geisler oder der Buschle-Maler aus der Kirchgasse, Otto Schweißinger, Anton Leibinger oder Siegfried Kossack sen. sowie Rudolf Köberl und Edeltraud Schorer in jüngerer Zeit, um nur einige einer langen Künstler-Liste zu nennen – sie alle haben Mühlheim und seine nähere Umgebung in einer nicht geahnten Betrachtungsweise zu Papier gebracht. Eine Vielzahl von Leihgebern hat diese Ausstellung in der Vielfalt überhaupt möglich gemacht.

Zur Eröffnung im Barocksaal im Vorderen Schloss hatte sich der Heimatverein mit den beiden Vorsitzenden Christoph Heieis und Ursula Scheunemann sowie Stadtarchivar einiges einfallen lassen. So hatte Dr. Alexander Lux dem dreistrophigen „Mühlheimer Walzerlied“, der Text stammt vom bekannten Moderator Dr. Gerd Schneider, mit einer anspruchsvollen, leicht ins Gemüt gehenden Melodie einen starken Akzent gesetzt. Die Gäste, unterstützt vom Heimatchor unter Leitung von Manuela Fischer, der außerdem die Ausstellungseröffnung mit frischen Liedbeiträgen mitgestaltete, gestalteten damit unverhofft eine „Weltpremiere“, wie Bürgermeister Jörg Kaltenbach feststellte.

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