38 Helfer sind 2565 Stunden im Einsatz

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 Marianne Thoma informierte über die Arbeit der Fachstelle für Pflege und Selbsthilfe des Kreises Tuttlingen in Mühlheim.
Marianne Thoma informierte über die Arbeit der Fachstelle für Pflege und Selbsthilfe des Kreises Tuttlingen in Mühlheim. (Foto: Waibel)
wlw

Der Förderverein St. Elisabeth, Krankenpflege, Altenzentrum, Nachbarschaftshilfe, hat im katholischen Gemeindehaus seine Mitgliederversammlung abgehalten. Der Förderverein kann auf ein arbeitsreiches Jahr zurückschauen, wie der Vorsitzende Harald Traub sagte. 38 Helfer waren 2565 Stunden im Einsatz.

13 Mitglieder seien verstorben, dazu kämen drei Kündigungen. Dem entgegen stehen elf neue Mitglieder. Der Mitgliederschwund war mit einer der Gründe, warum der Vorsitzende mehrfach auf die wichtige Mitgliederwerbung hinwies. 16 Euro als Jahres-Mitgliedsbeitrag sei kein Vermögen, aber für den Förderverein sehr wichtig.

Die Nachbarschaftshilfe laufe, so der Vorsitzende. Der Förderverein sei bereits auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern. Mittlerweile unterstützen die Nachbarschaftshilfe Mühlheim 25 aktive Helfer in den Bemühungen, für die älteren Mitbürger den Alltag zu Hause erträglicher zu machen. Vor allem die Arbeit der Einsatzleitung, die durch Denise Weinmann und Gisela Traub bewältigt wird, wird immer umfangreicher. Denise Weinmann sagte, dass im vergangenen Jahr von 38 Helfern insgesamt über 2565 Einsatzstunden geleistet wurden. Das sind rund 842 Stunden mehr als 2017.

Über die finanzielle Seite des Fördervereins berichtete Kassiererin Sabine Lang. Ein besonderer Dank gingen an die Familie Mathey und die Stadt Mühlheim für die finanzielle Unterstützung. Bevor Bürgermeister Jörg Kaltenbach die Entlastung leitete, berichtete Waltraud Sigrist von einer tadellosen Kassenführung. Bei den Wahlen gab es eine einzige Änderung: für die ausgeschiedene Sigrid Hennig rückt Gisela Traub als Beisitzerin nach. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ verwies der frühere Vorsitzende Hans Leibinger darauf, wie schwierig es für Rollstuhlfahrer sei, vom Pflegeheim St. Antonius über den „Nussbühl“ an die Donau oder an die Kirche zu kommen.

Nach den Regularien war es Marianne Thoma aus Tuttlingen, die mit einem Vortrag über die Arbeit der Fachstelle für Pflege und Selbsthilfe des Landkreises informierte. Die Fachstelle informiere über Wohnformen im Alter, zeige Finanzierungsmöglichkeiten auf und verweise auf zusätzliche Betreuungsangebote. Sie animierte die Anwesenden, weiter die angebotenen Fortbildungsmöglichkeiten anzunehmen.

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